borkum

Evang.-lutherischer Kirchenkreis Emden-Leer

Kirche mitten im Leben

Losung Samstag, 24. August 2019

Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.

Jeremia 29,13-14

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Kirchenkreistag Emden-Leer tagt

Zukunftsprozess ist ein Thema

Zu seiner Sitzung tritt der Kirchenkreistag des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer am Donnerstag, 29. August, in Leer zusammen. Die Tagung beginnt um 18 Uhr in der Christuskirche am Hoheellernweg. Ein Thema ist die Gestaltung des Zukunftsprozesses im Kirchenkreis. Dazu wird Superintendentin Christa Olearius ein Grundsatzreferat halten. Über den Zukunftsprozess im Kirchenkreis Aurich will der dortige Kirchenkreistagsvorsitzende Dieter Emler berichten. Anschließend ist unter der Leitung von Hans-Hermann Woltmann, Vorsitzender des Kirchenkreistages Emden-Leer, eine Aussprache vorgesehen. Auf der Tagesordnung des Kirchenparlaments stehen unter anderem auch Nachwahlen für Ausschüsse und die Errichtung einer zusätzlichen Springer-Pfarrstelle.

Internationaler Leeraner Orgelsommer jetzt mit neun Konzerten

Programm geht bis zum 29. August / Orgeln in der Lutherkirche, der Großen Kirche und in der Kirche St. Marien sind zu hören

Mit besonderer Freude stellten die beiden künstlerischen Leiter des 27. Internationalen Leeraner Orgelsommers das diesjährige Programm vor. Es werde vom 4. Juli bis 29. August „in einem neuen Gewand“ präsentiert, erklärten Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke und Kirchenmusikdirektor Joachim Gehrold. Anwesend waren auch Vertreter der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde, der Lutherkirchengemeinde und der Pfarrei Seliger Hermann Lange, die Veranstalter sind.

Erstmalig kommen die drei großen Stadtorgeln im barocken Stil zu Gehör: die Ahrend & Brunzema-Orgel von 1959 in der katholischen Kirche St. Marien, die Ahrend-Orgel in der Lutherkirche und die historische Orgel in der Großen reformierten Kirche. Im Jubiläumsjahr des Orgelbauers Arp Schnitger erlebe die sommerliche Reihe dadurch erstmals neun statt bisher sechs Konzertabende, sagte Dahlke. Sie beginnen jeweils donnerstags um 20 Uhr.

Die ersten drei Konzerte erklingen in der Großen Kirche, die drei mittleren Konzerte in der Lutherkiche und die drei abschließenden Konzerte in der St. Marien-Kirche. Dort ist seit 2016 die einzigartige Ahrend & Brunzema-Orgel aus Scheveningen (1959) zu bewundern, die sich akustisch und optisch vollkommen in den Kirchenraum einfügt.

In der Lutherkirche erklingt die Orgel von Jürgen Ahrend, die im Jahr 2000 hinter dem historischen Prospekt von H.J. Müller errichtet wurde und die ganze Klangpracht des norddeutschen Barocks in sich trägt. Mit der Restaurierung der historischen Orgel in der Großen Kirche kam das größte Orgelprojekt Ostfrieslands Ende 2018 zu einem krönenden Abschluss. Hendrik Ahrend erwies sich in der Intonation der restaurierten historischen Stimmen und des rekonstruierten Pfeifenwerks als Meister seines Fachs und schuf ein vielbewundertes Klangkunstwerk.

Drei große Orgeln im barocken Stil habe keine andere Stadt in Ostfriesland, sagte Winfried Dahlke. „Leer hat sich als Orgelstadt gemausert“, erklärte er.

„Der Orgelsommer ist nun ein echtes ökumenisches Projekt geworden“, hob Kirchenmusikdirektor Gehrold hervor. Es freue ihn, dass die Reihe jetzt auf drei konfessionellen Säulen ruhe. Sie finanziere sich aus Spenden. So sei der Eintritt frei, man bitte aber am Ausgang um einen Obolus. Die Stadt Leer unterstütze den Orgelsommer finanziell bei den Werbungskosten. Als sehr gelungen bezeichneten die Beteiligten die von Diplom-Grafik-Designerin Lisa Wolters (Aurich) gestalteten Flyer und Plakate.

„Rollende Litfaßsäule“ machte auf dem Denkmalsplatz Halt

60-jähriges Bestehen von „Brot für die Welt“ ist Anlass für Informations- und Dankeschön-Tour

Der Blick vieler Menschen, die am Montag die Leeraner Fußgängerzone passierten, blieb bei einem dreirädrigen Fahrzeug hängen: Das „Brot-für-die-Welt-Team“ der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers machte anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Hilfswerkes auf dem Denkmalsplatz Station.

Mit dem italienischen Kleinlieferwagen „Ape“ touren Mitarbeiter durch die 48 Kirchenkreise der Landeskirche. „Dahinter steht die Idee, unseren Unterstützern vor Ort Dankeschön zu sagen“, erklärte Uwe Becker, „Brot-für-die-Welt“-Beauftragter in der Landeskirche. „60 Jahre – 60 Tage – 60 Orte“, habe man sich dazu überlegt. „Wir sind bewusst nicht mit einem großen Showtruck unterwegs“, sagte Becker. Dann wären Diskussionen über die Verwendung von Spendengeldern aufgekommen. Die „rollende Litfaßsäule“ dagegen werde positiv aufgenommen.

Einen Besuch stattete dem „Brot-Dreirad“ auch Pastorin Leska Meyer aus Warsingsfehn als „Brot-für-die-Welt“-Beauftragte des Kirchenkreises Emden-Leer ab. „Es ist schön, dass an dieser Stelle auf die Arbeit aufmerksam gemacht wird“, sagte sie. Leer war übrigens Tag 21 des Fahrzeugs. Vorher war es in Rhauderfehn und im Rheiderland gewesen. Anschließend ging es nach Emden und in den Kirchenkreis Norden.

„Das Dreirad genießt einen hohen Sympathiewert“, hat Uwe Becker festgestellt. Mit manchen Menschen entwickelten sich auch intensive Gespräche. Für Interessierte gab es Informationsmaterialien und kleine Geschenke wie Blumensamen und Baumwoll-Brotbeutel. Hingucker am Fahrzeug sind Motive aus der Arbeit von „Brot für die Welt“. So ist zum Beispiel ein großes Bild von Ali Sesay zu sehen. Seit der Kleinbauer aus Sierra Leone Unterstützung über das Hilfswerk erhalten hat, sind die Erträge so hoch, dass seine elf Kinder die Schule besuchen können. Das ist ein Beispiel für zahlreiche Projekte, mit denen „Brot für die Welt“ für die Überwindung von Ungerechtigkeit, Hunger und Armut in der Welt eintritt.

Frauen sind zum Singen eingeladen

Lieder singen, Percussion-Instrumente ausprobieren und tanzen ...

... dazu haben Frauen am 24. August von 9.30 Uhr bis 16 Uhr im Gemeindehaus der Paulusgemeinde Leer Gelegenheit. Es geht darum, das Liederbuch zum Gesangbuch mit dem Titel „freiTöne“ zu entdecken. Die Beauftragte für die Frauenarbeit des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer, Evelin Hantke-Berning, hat den Tag gemeinsam mit Christa Pollmann-Busch und Susanne Kemner vorbereitet. Sie laden alle singfreudigen Frauen ein, dabei zu sein. Anmeldungen sind bei Evelin Hantke-Berning möglich: E-Mail hantke-b@t-online.de oder Telefon 04921-33483 (Anrufbeantworter).
„Singen macht auch Appetit“, sagt Evelin Hantke-Berning und bittet deshalb die Teilnehmerinnen, etwas für ein Mitbring-Buffet beizusteuern.

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