borkum

Evang.-lutherischer Kirchenkreis Emden-Leer

Kirche mitten im Leben

Losung Freitag, 25. Mai 2018

Ein Tag des HERRN der Heerscharen kommt über alles Stolze und Hohe und über alles, was sich erhebt, und es wird niedrig sein.

Jesaja 2,12

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Kirchengemeinde feierte in den Mai hinein

Förderverein der Pauluskirche Heisfelde stellte wieder einen Maibaum auf

Obwohl das Wetter nicht ideal war, feierte die evangelisch-lutherische Paulus-Kirchengemeinde Leer-Heisfelde fröhlich in den Mai hinein. Beim Aufstellen des Maibaums vertrieb der Wind rechtzeitig die dunklen Wolken. Der Förderverein der Gemeinde hatte – wie schon seit einigen Jahren – wieder das Fest organisiert. Eröffnet wurde es durch ein Grußwort des Vorsitzenden Dr. Bernhard Voigts. Er dankte allen Helferinnen und Helfern.

Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte bildeten einen Kreis um den Maibaum und sangen mit Kita-Leiterin Manuela König-Reich das Lied „Der Kuckuck und der Esel“. Pastor Christian Erchinger wünschte – verbunden mit einem kurzen geistlichen Wort – eine schöne Maifeier.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Den Reinerlös vom Verkauf der Bratwürste und Getränke investiert der Förderverein in die Arbeit der Kirchengemeinde. Vorsitzender Voigts warb für eine Mitgliedschaft im Förderverein. Zum Programm der Feier gehörten auch ein Singen unter dem Maibaum und der Tanz in den Mai im Gemeindehaus mit Christa Pollmann-Busch als DJane.

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Der Kirchenkreistag des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer tagte am Mittwochabend im Lutherhaus in Leer. Foto: Dübbel

Neue Amtsperiode des Kirchenparlaments in den Blick genommen

Kirchenkreistag Emden-Leer tagte /  Größe soll sich nicht ändern / Satzungsänderung zum Mitarbeiterfonds abgelehnt / Bericht über neue Verfassung der Landeskirche

 

Zu seiner vorletzten Sitzung in der jetzigen Legislaturperiode kam der Kirchenkreistag (KKT) des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer am Mittwochabend im Lutherhaus in Leer zusammen. Nachdem am 11. März neue Kirchenvorstände gewählt worden sind, haben diese nun darüber zu entscheiden, wer aus ihren Reihen im neuen KKT vertreten sein soll. Am 7. Februar des kommenden Jahres soll erstmals das neu konstituierte Gremium tagen. Das teilte der Vorsitzende des KKT, Hans-Hermann Woltmann (Leer), mit.

Einstimmig sprachen sich die Mitglieder dafür aus, dass die Größe des KKT beibehalten werden soll. Demnach werden ihm wieder 54 gewählte Mitglieder angehören. Die 26 Gemeinden des Kirchenkreises werden dafür – wie vor sechs Jahren – in sieben Wahlbezirke eingeteilt. Aus denen werden den Mitgliederzahlen der Gemeinden entsprechend jeweils von den beteiligten Kirchenvorständen die Kirchenkreistagsmitglieder gewählt. Außerdem gehören dem KKT zehn berufene Mitglieder sowie die dann neue Superintendentin und das im Kirchenkreis wohnende Mitglied der Landessynode an. Vor der konstituierenden Sitzung im nächsten Jahr tagen die jetzigen KKT-Mitglieder noch einmal am 6. November. Eine ganze Reihe von ihnen werde vermutlich auch in der nächsten Amtsperiode dabei sein, hieß es.

Die neue Superintendentin Christa Olearius werde im August ihre Arbeit aufnehmen, sagte Woltmann. Am 19. August um 15 Uhr ist ein festlicher Gottesdienst in der Lutherkirche Leer vorgesehen, in dem Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr die Nachfolgerin von Burghard Klemenz in ihr Amt einführt.

Intensive Diskussionen gab es in der Sitzung des KKT über Kriterien für die Vergabe von Mitteln aus dem Mitarbeiterfonds des Kirchenkreises. Dessen Beirats-Vorsitzender Pastor Christian Erchinger erläuterte den Vorschlag einer Satzungsänderung. Danach sollten nur Mitarbeiterstellen der im Stellenrahmenplan aufgeführten und inhaltlich ähnlich gelagerten Berufsgruppen gefördert werden. Der Antrag einer Kirchengemeinde auf Förderung einer Stelle aus dem sogenannten technischen Bereich hatte zur Überprüfung der Satzung geführt. Mit knapper Mehrheit entschied der KKT, es bei der bisherigen Regelung zu belassen.

Über die Auswertungstagung zur neuen Verfassung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers im März in der Evangelischen Akademie Loccum berichtete Dr. Bettina Siegmund aus Bingum, die der Synode der Landeskirche angehört. In der vergangenen Sitzung des KKT hatte Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy aus Stade als Mitglied des Verfassungsausschusses den Entwurf der neuen Kirchenverfassung vorgestellt und ermutigt, dazu Stellung zu nehmen. Die frühzeitige Veröffentlichung und die Möglichkeit der digitalen Kommentierung (www.kirchenverfassung2020.de) hätten sich bewährt, sagte Bettina Siegmund. Die Resonanz sei groß gewesen und der Blick von außen habe einer „Betriebsblindheit“ entgegengewirkt. Nun werde der Entwurf überarbeitet. Er sei insgesamt gelungen, hier und da gebe es Nachbesserungen. In der Sommersynode 2019 solle die neue Kirchenverfassung verabschiedet werden und zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Christa Olearius zur Superintendentin des Kirchenkreises Emden-Leer gewählt

Der Kirchenkreistag des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer hat Christa Olearius aus Nordhorn im zweiten Wahlgang mit Mehrheit zur Superintendentin gewählt.

Außer ihr stand Pastor Marten Lensch aus Norddeich zur Wahl. Christa Olearius wird nun die zukünftige Superintendentin des Kirchenkreises Emden-Leer sein. Marten Lensch (46) bleibt als Pastor in Norddeich und als Beauftragter des Sprengels Ostfriesland-Ems für die Lektoren- und Prädikantenarbeit tätig. Der Vorsitzende des Kirchenkreistages und des Wahlausschusses, Hans-Hermann
Woltmann, sagte: „Wir hatten zwei hervorragend qualifizierte Bewerber. Darauf bin ich stolz. Uns ist die Wahl schwer gefallen. Das zeigt, wie gut sie beide sich präsentiert haben.“

 

„Ich freue mich darauf, wieder nach Ostfriesland zurückzukehren. Hier sind meine Wurzeln. Und ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen das Leben im Kirchenkreis zu gestalten“, sagte die frisch Gewählte den Kirchenkreistagsmitgliedern und dankte den überwiegend ehrenamtlich Tätigen für ihr Vertrauen und ihr Engagement in diesem Leitungsgremium. Christa Olearius (47) ist seit 2004 Pastorin in der Christus- und Kreuz-Kirchengemeinde in Nordhorn und seit 2009 zudem mit einer halben Pfarrstelle als evangelisch-lutherische Moderatorin in der ökumenischen Besinnungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Kloster Frenswegen in Nordhorn tätig. Sie wurde 1970 auf Norderney geboren, schloss ihre Schulausbildung am Teletta-Groß-Gymnasium in Leer mit dem Abitur ab. Christa Olearius ist verheiratet mit Ulrich Abel und Mutter von zwei Söhnen im Alter von 15 und 17 Jahren. Nach den Sommerferien 2018 wird Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr sie in einem Gottesdienst in ihr Amt als Superintendentin einführen.