Am Rande des Dollart: hier liegt unser Kirchenkreis - Foto: Kaminski

Kirche als Wegbegleiter - wie hier auf Borkum - Foto: Kaminski

Die Ahrendorgel in Leer - Foto: Oppermann

Kirche am Deich - Foto: Kaminski

Kirche mitten im Leben - Foto: Hunger

Evangelisch lutherischer Kirchenkreis Emden-Leer - Kirche mitten im Leben

Die Lutherkirchengemeinde feiert 250-jährigesTurmjubiläum

Vor den Mauern des 250 Jahre alten Turms und am Modell der Lutherkirche machten (von links) Pastor Christoph Herbold, Pfarrer Dr. Andreas Robben, Pastor i. R. Hinrich Gerdes und Pastor Uwe Wiarda auf das Jubiläumsfest am 9. Oktober aufmerksam. Das Modell von 1905 wurde aus Anlass des Geburtstages umfassend von Jan Denker aus Leer renoviert. Foto: Dübbel
 

Am 9. Oktober wird ein vielseitiges Programm geboten / Ein Wimpelband verbindet mit den Nachbarkirchen

Mit einem bunten Programm will die Lutherkirchengemeinde Leer am Sonntag, 9. Oktober, das 250-jährige Bestehen ihres Kirchturms feiern. Blickfang soll ein Wimpelband sein, das zwischen der reformierten Großen Kirche, der katholischen Kirche St. Michael und der Lutherkirche gespannt wird. Darauf machten Pastor Christoph Herbold (Lutherkirche), Pfarrer Dr. Andreas Robben (St. Michael) und Pastor Uwe Wiarda (Große Kirche) aufmerksam. Turmbläser werden um 10.45 Uhr das Fest eröffnen. Um 11.30 Uhr beginnt ein ökumenischer Gottesdienst. Pastor i. R. Hinrich Gerdes predigt plattdeutsch über den Turmbau zu Babel. Den musikalischen Rahmen gestalten die Turmbläser unter der Leitung von Hayo Bunger, Landesposaunenwart für den Sprengel Ostfriesland-Ems, und Kirchenmusikdirektor Joachim Gehrold. Das Heimatmuseum Leer will eine begleitende Ausstellung im Kirchenraum ausrichten. Dessen Leiter Burghardt Sonnenburg wird deshalb im Anschluss an den Gottesdienst ein Grußwort sprechen. Den Festvortrag hält um 14.30 Uhr in der Lutherkirche Klaas-Dieter Voß, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Johannes-a-Lasco-Bibliothek Emden. Mittagessen gibt es im Luthersaal. Zwischen 14 und 17 Uhr werden stündlich von Christian Jonczyk Führungen durch die drei beteiligten Kirchen angeboten. Auch ein Kinderprogramm mit vielen Spielen ist für diesen Tag geplant. Eine Abendandacht halten um 17 Uhr Karl Fleßner und Susanne Seitz. Abschluss des Festes soll gegen 17.30 Uhr sein.
Mit dem Jubiläumsfest werde mit Dankbarkeit auch „Turmfriede zu Leer“ gefeiert, sagten die Verantwortlichen der Lutherkirche. Sie erinnerten daran, dass es vor dem Bau des Kirchturms mehr als 60 Jahre lang eine Fehde gegeben habe. Zur Hundertjahrfeier der Kirche im Jahre 1775 wurden zwei neue Glocken gegossen. 1969 wurde das heutige dreiteilige Geläut eingebaut, das 2001 umfassend saniert wurde.

Tochter wird Nachfolgerin ihrer Eltern im Küsterdienst

Eine Urkunde und ein Apfelbäumchen gab es für das Küster-Ehepaar Adele und Gerhard im Sande von Pastor Andreas Bartels zum Abschied. Foto: Dübbel

Kirchengemeinde Logabirum verabschiedete Adele und Gerhard im Sande und begrüßte Andrea Müller

„Sie waren immer zur Stelle, wenn in Gemeindehaus und Kirche etwas los war!“ Mit diesen Worten würdigte Pastor Andreas Bartels den 14-jährigen Dienst von Adele und Gerhard im Sande als Küster der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Logabirum. Im Gottesdienst wurden sie jetzt feierlich verabschiedet und gleichzeitig deren Tochter Andrea Müller als Nachfolgerin vorgestellt.  Viel Arbeit habe das Küster-Ehepaar im Verborgenen geleistet, sagte Bartels. Wenn Sitzungen im Gemeindehaus anstanden, seien die Räume einladend vorbereitet gewesen. Gleiches gelte für die Gottesdienste in der Kirche. Da hätten im Sandes etwa die Liednummern gesteckt, sich um die jeweils richtige Farbe der Paramente gekümmert und das Taufwasser in der richtigen Temperatur parat gehabt. Auch um Organisations-Aufgaben für den Friedhof kümmerten sich beide. Der Gottesdienst sei Adele und Gerhard im Sande nicht nur Ableisten ihres Dienstes gewesen, sie hätten ihn bewusst gemeinsam mit der Gemeinde gefeiert, betonte der Pastor. Bevor sie den Küsterdienst übernahmen, hatten sie jahrelang in Vertretungszeiten Erfahrungen gesammelt. Adele und Gerhard Bunjes waren ihre Vorgänger. Schmunzelnd war damals vermerkt worden, dass sich bei den Vornamen nichts änderte.
Als Zeichen für Dank und Wertschätzung ihrer Arbeit überreichte Pastor Bartels dem Ehepaar eine Urkunde. Außerdem bekam es ein Apfelbäumchen als Hoffnungszeichen des Wachsens und Erntens geschenkt. Das wird sicherlich gut gedeihen – so wie der kleine Buchsbaum, den im Sandes vor 14 Jahren zur Amtseinführung erhielten. Kräftiger Beifall der Gottesdienstteilnehmer bekräftigte die Dankesworte. Mit Freude wurde die Übergabe des Staffelstabes an Andrea Müller aufgenommen. Als Vertretung für ihre Eltern hat auch die 46-Jährige schon Verlässlichkeit bewiesen. Bei ihrem vielschichtigen Dienst kann sie auf die Unterstützung ihrer Familie, zu der Ehemann Karl-Heinz und drei Kinder gehören, zählen.
Bei Tee und Kuchen im Gemeindehaus ergriff Sieglinde Robbe aus Bingum als Sprecherin der Küster im Sprengel Ostfriesland-Ems das Wort. „Schön, dass nun Andrea an der Kirchentür steht und die Besucher begrüßt“, sagte sie über ihre Kollegin. Sie hob hervor, dass Küsterinnen und Küster oft auch Ansprechpartner seien. Es sei gut, dass Logabirum zu den Kirchengemeinden gehöre, die noch Küster anstellten. An das Ehepaar im Sande überreichte Robbe ein Geschenk zum Abschied, an dessen Tochter eines zum Willkommen.

Integration braucht helfende Menschen und Geduld

Rund 100 Besucher kamen auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Leer in die Lutherkirche, um sich über die Situation von Flüchtlingen zu informieren und sich darüber auszutauschen. Foto: Dübbel

Offener Abend zum Thema Flüchtlinge / Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen hatte eingeladen

Dass von „unseren“ Flüchtlingen gesprochen wurde, dass diesen hier Wärme gegeben werde und dass bei allen materiellen Regelungen die Seelen dieser Menschen nicht vergessen werden dürften: Diese Aspekte nannte Pastor Jan Lüken Schmid spontan in seinem Schlusswort beim offenen Abend zum Thema „Flüchtlinge und ihre Situation in unserer Stadt – die Stadt und ihre Flüchtlinge“. Sie seien bei ihm besonders haften geblieben, sagte er als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Leer, die zu der Veranstaltung eingeladen hatte.
Rund 100 Besucher – darunter viele ehren- und hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit Engagierte – waren am Dienstagabend in die Leeraner Lutherkirche gekommen. Burghard Klemenz, Superintendent des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer, moderierte das intensive Gespräch zwischen ihnen und den Vertretern von Stadt Leer, Landkreis Leer, Polizei und kirchlicher Flüchtlingsarbeit, die auf dem Podium saßen ...

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Nach langem Weg zum Neubau ein frohes Fest

 Schlüsseluebergabe mit Kindern

Kindertagesstätte Wolthusen wurde eingeweiht / Lob für das einladend wirkende Haus

„Wir feiern heut’ ein Fest.“ So begrüßte Superintendent Burghard Klemenz die Besucher bei der Einweihung der Kindertagesstätte Wolthusen und so lautete etwas später auch ein Lied, das die Kinder fröhlich sangen. Klemenz dankte als Vorsitzender des Evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenverbandes Emden-Leer, der Träger der Einrichtung an der Basaltstraße in Emden ist, allen, die den Neubau möglich machten. Langjährige Überlegungen seien dem vorausgegangen. Über zwei Millionen Euro stellte die Stadt Emden zur Verfügung. Dem Vorstand des Kita-Verbandes dankte Klemenz für die Bereitschaft, über die laufenden Zuschüsse hinaus eine sechsstellige Summe für den Neubau zur Verfügung gestellt zu haben. Mehr als 100 Mädchen und Jungen werden in den Kindergarten-Gruppen und in der Krippe betreut. Leiter der Einrichtung, die insgesamt 25 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat, ist Gerhard Valentin.„Hier ist eine Welt geschaffen worden, in der sich die Kleinen spielend auf das Leben vorbereiten können“, sagte Oberbürgermeister Bernd Bornemann. Der Ausbau des Krippen-Angebotes habe in Emden hohe Priorität. Er begrüße es, dass sich – wie hier der Kita-Verband – auch freie Träger engagierten, so Bornemann. Die Wolthuser Einrichtung sei eine der größten in der Stadt. Einen großen symbolischen Schlüssel hatte Architektin Maike Winter an ihren Chef Hein Thalen von der Thalen Consult GmbH überreicht, der diesen an den Oberbürgermeister weitergab, aus dessen Händen ihn Pastor Christoph Jebens entgegennahm. Dieser erinnerte daran, dass der Kita-Verband nach seiner Gründung die Betreuung des Bauvorhabens von der Martin-Luther-Gemeinde übernommen habe. Er freue sich über das Leben im neuen Haus. Nach Gebet und Segenswünschen übergab der Pastor den Kindern den Schlüs-sel und damit offiziell das Haus, in das sie nach den Sommerferien eingezogen waren. Ihre Freude über das schöne und einladend wirkende Gebäude und die vielseitigen Möglichkeiten zum Spielen und Lernen darin drückten auch Nadine Fichtner, Maike Pal und Dana Bahr als Elternvertreterinnen aus. Erzieherin Herta Behrends lud dann die vielen Gäste zu Führungen durch das Haus und zu Gesprächen ein. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Für die Kinder gab es drinnen und draußen zahlreiche Möglichkeiten für Spiel und Spaß. Superintendent Klemenz bezeichnete die Einrichtung als eine der schönsten unter den 16 Kitas des Trägerverbandes. „Unser Ziel ist es, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu för-dern“, sagte er. Sie sollten ihren Erfahrungshorizont weiten und auch die Chance haben, den christlichen Glauben kennenzulernen. Rat und Verwaltung der Stadt Emden gelte Dank für die Möglichkeit der Trägerschaft und den Eltern für deren Vertrauen.

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„Evangelische Frauen brauchen keine Likes“

Auf dem Podium in der Martin-Luther-Kirche Emden (von links): Pastorin Ina Schulz, Gleichstellungsbeauftragte Okka Fekken, Landespastorin Franziska Müller-Rosenau, Superintendentin Angela Grimm, Meike á Tellinghusen (Leiterin der Diakoniestation), Lektorin Julia Janssen und Rita Steinbreder, Referentin des Frauenwerkes.
Fotos: Dübbel
 

Vortrag und Podiumsdiskussion in der Martin-Luther-Kirche Emden / Thema: „Frauen retten die Welt – wenn ich Reformatorin von Deutschland wäre…“ / Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Frauen der Reformation“

„Frauen retten die Welt − Wenn ich Reformatorin von Deutschland wäre...“ So waren ein Referat und eine Podiumsdiskussion in der Martin-Luther-Kirche in Emden überschrieben. Der provokante Titel sei ein bisschen augenzwinkernd gemeint, sagte die Landespastorin für Arbeit mit Frauen, Franziska Müller-Rosenau aus Hannover, in ihrem Impulsvortrag.
Etwa 40 Besucher, darunter vor allem Frauen, hatte Ina Schulz, Schulpastorin und Beauftragte für Kirchen und Schule im Sprengel Ostfriesland-Ems, im Namen des Vorbereitungskreises zu der Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Frauen der Reformation“ begrüßt. Gemeinsam mit Rita Steinbreder, Referentin für die Arbeit mit Frauen in den Sprengeln Osnabrück und Ostfriesland-Ems, die ebenfalls dem Vorbereitungskreis angehörte, leitete sie später auch das Podiumsgespräch.
In der Geschichte der Reformation wie auch heute gehe es um die Frage nach der Rechtfertigung, betonte Franziska Müller-Rosenau in ihrem Referat. Es gebe Parallelen zwischen Martin Luther und jungen Menschen heute: Der Reformator habe beim Beichten auch, modern gesprochen, „Angst vor dem Daumen runter“ gehabt. Für viele Jugendliche heute hänge das Wohlbefinden von der Anzahl der erhaltenen „Likes“ („gefällt mir“) in den sozialen Netzwerken ab. Evangelische Frauen brauchten keine „Likes“, weil sie solche Bewertungen, die nichts mit wirklicher Wertschätzung zu tun hätten, durchschauten, betonte die Landespastorin. Aber Frauen würden künftig ihre Stimme noch lauter erheben müssen, zum Beispiel gegen diejenigen, die die Würde und Rechte von Menschen antasten wollten. Darum, wofür sich Frauen einsetzten, ging es auch in der Gesprächsrunde. Auf dem Podium saßen Julia Janssen, Lekto-rin aus Emden, Meike á Tellinghusen, Leiterin der Evangelischen Diakoniestation Emden, Angela Grimm, Superintendentin des Kirchenkreises Harlingerland aus Esens, Okka Fekken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Emden, und Franziska Müller-Rosenau. Julia Janssen als jüngste Teilnehmerin, Lektorin im Ehrenamt und von Beruf Fahrlehrerin, erklärte: „Die Gemeinde könnte ohne die Frauen nicht existieren“. Sie hatte viele Beispiele für gute kirchliche Angebote, wünschte aber, die junge Generation in bestimmten Altersstufen besser anzusprechen. Die Berufsgruppe der Pflegenden, zu der ja vor allem Frauen gehörten, werde immer mehr ausgepowert, sagte Meike á Tellinghusen. Die Kirche engagiere sich schon für die sozialen Berufe, es müsse aber insgesamt mehr gegen ein Ausbrennen der Menschen getan werden. Okka Fekken zeichnete ein sehr differenziertes Bild über die Chancen von Frauen: Bei jungen und gut ausgebildeten Frau-en seien die gut. Die Gleichstellungsbeauftragte wies aber auch auf Armut von Kindern und von Frauen, vor allem auch auf Altersarmut, hin. Viel zu tun gebe es ebenfalls noch für Alleinerziehende. Sie habe schon viele Frauen ermutigt, sich fortzubilden, sagte Angela Grimm. Frauen müssten auch für die Arbeit auf Leitungsebenen gewonnen werden. Wichtig, so die Superintendentin, sei grundsätzlich eine gute allgemeine und religiöse Bildung. Frauen brauchten eigene Netzwerke. Es gebe viel zu tun in Kirche, Politik und in der gesamten Gesellschaft, fasste Ina Schulz zusammen. Es wäre schön, wenn – mit Blick auf das Thema des Abends – Frauen und Männer gemeinsam die Welt retteten.

Zur Visitation gehörte auch der Besuch auf einem Milchhof

Eielt und Susanna Hillrichs (4. und 5. von rechts) sowie Hajo und Janina Hillrichs (2. und 3. von links) zeigten Pastorin Ricarda Rabe von der Landeskirche (von rechts), Superintendent Burghard Klemenz, Pastor Sven Grundmann (Holtland), Pastor Wolfgang Ritter (stellvertretender Superintendent) und Martina Welling (Kirchenkreisvorstand) ihren Hof. Foto: Dübbel
 

Superintendent und Team informierten sich in der Marien-Kirchengemeinde Holtland / Eielt und Hajo Hillrichs stellten ihren Betrieb vor

Alle sechs Jahre werden evangelisch-lutherische Kirchengemeinden vom Superintendenten und einem Team visitiert. Diese besondere Reihe von Besuchen stand jetzt in der Marien-Kirchengemeinde Holtland an. Dabei ging es um viele Eindrücke aus dem kirchlichen Gemeindeleben, aber auch um den Austausch mit der Ortsgemeinde. Ein Anliegen von Superintendent Burghard Klemenz war es, auch einen Milchhof kennenzulernen. Das ermöglichten Eielt Hillrichs und dessen Sohn Hajo, die gemeinsam ihren landwirtschaftlichen Betrieb an der Heerenstraße führen ...
 

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Viel Beifall für „Katharina von Wasa“ als starker Frau der Reformation

Britta Kaufmann als Katharina von Wasa und die Blockflötengruppe „CaLoRys“ der Ländlichen Akademie Krummhörn unter der Leitung von Hilke Uken erhielten in der Martin-Luther-Kirche in Emden viel Beifall.

Ländliche Akademie Krummhörn präsentierte Theaterprojekt als Begleitveranstaltung zur Ausstellung in der Martin-Luther-Kirche Emden

„Seid ihr im Gottesdienst gewesen?“, fragte streng die Gräfin von Ostfriesland – dargestellt von Britta Kaufmann – die etwa 80 Besucher in der Martin-Luther-Kirche in Emden. Dabei hatte man ihr sogar einen roten Teppich zum Empfang ausgerollt. Die Ländliche Akademie Krummhörn (LAK) gestaltete eine der Begleitveranstaltungen zur Ausstellung „Frauen der Reformation“. Mit ihrem Theaterprojekt „Katharina von Wasa“ präsentierte sie einen ausgesprochen unterhaltsamen kirchengeschichtlichen Unterricht. Britta Kaufmann erzählte interessant, spannend und manches Mal auch zum Schmunzeln aus dem Leben der schwedischen Prinzessin aus dem Hause Wasa, die als Ehefrau von Edzard II. Gräfin von Ostfriesland wurde. Einmal sang sie auch ein Lied auf Plattdeutsch, mit dem sie auf die wundervolle Musik der nicht weniger wundervollen und vor allem standesgemäßen Hochzeitsfeier aufmerksam machte. Bis zur ausgehandelten Eheschließung gab es allerdings viele Hindernisse zu überwinden. Davon war ebenso zu hören wie von der Affäre zwischen Edzards Bruder Johann und Katharinas Schwester Cäcilie, die einen Schatten auf die Hochzeit warf. „Mein Edzard und ich“ leitete Britta Kaufmann als Katharina von Wasa manchen Satz ein. Die Zuhörer spürten die Liebe zu ihrem Mann, aber auch ihre dominante Persönlichkeit. Voller Begeisterung sprach die Gräfin von ihrem lutherischen Glau-ben, den sie aus ihrer Heimat mitbrachte. Er habe ihr auch beim Einleben geholfen, als sie 1561 nach Pewsum kam. Fast ins Schwärmen geriet sie, als sie von Martin Luther sprach. Den Schwan als Symbol für diesen Reformator hätte sie gern häufiger auf ostfriesischen Kirchtürmen gesehen. In Pewsum, Woquard und Loquard habe sie die Menschen vom Luthertum überzeugen können, aber in Campen seien ihre Bemühungen nicht anerkannt worden. „Ihr Emder“ sprach Katharina das Publikum oft mit einem tadelnden Ton an. Denn in Emden gelang es ihr und Edzard nicht, das Lutherische im gewünschten Maß durchzusetzen. „Wir müssen in weltlichen Gebäuden beten“, klagte Katharina. Schuld dafür schrieb sie dem Prediger Menso Alting und dessen strenger calvinistischen Kirchenzucht zu.
Zwischen den Erzähl-Abschnitten sorgte die Blockflötengruppe „CaLoRys“ der LAK unter der Leitung von Hilke Uken für die passende Musik. Dabei kamen viele verschiedene Flöten, aber auch die Gitarre und Rhythmusinstrumente zum Einsatz. Das Publikum, das reichlich Zwischenapplaus gespendet hatte, bedankte sich zum Schluss mit einem langen Beifall bei den Mitwirkenden. Herzlichen Dank für einen tiefen Einblick in das Leben der Katharina von Wasa sagte außerdem Evelin Hantke-Berning im Namen des Vorbereitungskreises der Ausstellung.
 

Luther und die Frauen

Sonja Domröse, Pastorin aus Stade und Referentin am Mittwochabend in der Martin-Luther-Kirche

Luthers Haltung zur Rolle der Frau sei nicht eindeutig, sie schwanke zwischen großer Wertschätzung (besonders gegenüber seiner eigenen Frau) und deutlicher patriarchischer
Unterordnung unter den Mann.
So Sonja Domröse, Pastorin aus Stade und Referentin am Mittwochabend in der Martin-Luther-Kirche. Vor etwa 70 Frauen (und wenigen Männern) entfaltete sie auf lebendige Weise das Schicksal verschiedener bedeutender und einflussreicher Frauen in der Reformationszeit. Neben Luthers Ehefrau Katharina von Bora ging es um Argula von Grumbach, die in Süddeutschland für die Reformaton eintrat und deren Flugschriften enorme Auflagen erreichten. Katharina Zell trat als erste evangelische Predigerin in Erscheinung und regte das Diakonenamt für Frauen an. Mutig und selbstbewusst nannte sie sich selbst zum Ende ihres Lebens eine "Kirchen-Mutter". Elisabeth von Calenberg-Göttingen schließlich hat durch ihre kluge und umsichtige Art, die Reformation in ihrem Herrschaftsgebiet einzuführen und die aufgelösten Klöster umzuwidmen die Grundlage für die heutige Institution der Kloster- kammer und die Bildung der Hannoverschen Landeskirche gelegt. Dennoch waren auch diese einflussreichen Frauen am Ende ihres Lebens oft ernüchtert, verbittert und manchmal auch verarmt und einsam. Obwohl Luthers Schriften hier schon wegweisend waren, sollte es bis zu einem tatsächlich gleichberechtigten Zugang für Frauen zu kirchlichen Gremien und Ämtern noch einige Jahrhunderte dauern. In der Hannoverschen Landeskirche gibt es die völlige Gleichstellung von Pastorinnen und Pastoren erst seit 1978, in der kleinen Landeskirche Schaumburg-Lippe gar erst seit 1991 und in der lutherischen Kirche in Lettland wurde die Frauenordination kürzlich sogar wieder abgeschafft. Die Wanderausstellung "Frauen der Reformation" in der Martin-Luther-Kirche ist noch bis zum 3. September zu sehen. Die nächste Abendveranstaltung ist am 24. August um 19.30 Uhr. Zu Gast ist dann eine bekannte ostfriesische Frau der Reformation - Katharina von Wasa - dargestellt von Britta Kaufmann (LAK Krummhörn).

Ausstellungseröffnung mit einem gelungenen Gottesdienst

Gute Gespräche und wertvolle Eindrücke bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Hunger

Der Eröffnungsgottesdienst zur Ausstellung "Frauen der Reformation" am Sonntag (7.8.) in der Martin-Luther-Kirche in Emden war ein gelungener Auftakt. Im Mittelpunkt stand "Katharina von Bora" - gespielt von Gabriele Buisman (Esens) - in historischer Kleidung mit bewegenden Geschichten aus ihrem Leben als Nonne und später als Ehefrau an der Seite Luthers. Erste Chancen, aber auch erschreckend enge Grenzen einer Gleich- stellung von Frauen im 16. Jahrhundert wurden dabei sehr deutlich. Um das Thema "'Gleichstellung" ging es auch in der lebendigen Dialogpredigt der Emder Pastorinnen Etta Kumm und Ina Schulz. Auf dem Weg der Gleichstellung von Mann und Frau sind wir nach Meinung der beiden zwar um einiges weiter als zur Zeit Katharinas, dennoch gebe es in Gesellschaft und Kirche noch viel zu tun. Das gelte besonders bei gleichem Lohn für gleiche Arbeit und beim Frauenanteil in leitenden Positionen. Pastorin Schulz dankte besonders den beiden ehemaligen 7. Klassen der IGS und der ehemaligen 8c des Johannes-Althusius-Gymnasiums mit ihren ReligionslehrerInnen, sowie dem 3. Ausbildungsjahr der Friseurinnen an der BBSII für ihre kreativen Beiträge. Pastor Wolfgang Ritter, stellv. Superintendent des Kirchenkreises Emden-Leer, gratulierte der Martin-Luther-Kirche zu dieser Ausstellung und dankte besonders dem Team für die monatelange Vorbereitungsarbeit. Zum Team gehören neben den beiden Pastorinnen außerdem noch Evelin Hantke-Berning, Susanne und Rolf Kemner und Rita Steinbreder, Referentin im Frauenwerk der Landeskirche. Angesichts des Priestertums aller Gläubigen, so Ritter, gehöre der Zugang von Frauen und Männern zu allen kirchlichen Ämtern wesentlich und unverzichtbar zu jeder evangelischen Kirche dazu. Eine Abschaffung der Ordination von Frauen wie jüngst in der lettischen lutherischen Kirche sei deshalb völlig unverständlich und inakzeptabel.

Pastorenehepaar prägte in 27 Jahren die Gemeinde

Pastorenehepaar Schmidtke

Wolfgang und Jeanette Schmidtke wurden in der Friedenskirche Loga in den Ruhestand verabschiedet

„Ihnen ist in bewundernswerter Weise gelungen, junge Menschen im Blick zu behalten.“ Dieses Lob und viele weitere Worte der Anerkennung fand am Sonntag Superintendent Burghard Klemenz bei der Verabschiedung des Pastorenehepaares Wolfgang und Jeanette Schmidtke aus der evangelisch-lutherischen Friedenskirchengemeinde Loga. Dort versahen die beiden Theologen 27 Jahre lang ihren Dienst: er als hauptamtlicher Pastor der Gemeinde, sie als Pastorin im Ehrenamt. Nach ihrem Resturlaub treten sie am 1. September ihren Ruhestand an.
Eng wurde es am Sonntag sowohl in der Kirche beim Gottesdienst wie auch beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus. Gemeindemitglieder und Wegbegleiter standen Schlange, um sich mit persönlichen Worten von Schmidtkes zu verabschieden und Danke zu sagen. Große Dankbarkeit beim Blick auf die Lebensfülle, die sie in den 27 Jahren in Loga erlebten, drückte auch Pastor Schmidtke für sich und seine Frau aus. Burghard Klemenz erinnerte daran, dass Jeanette und Wolf-gang Schmidtke ein Auslandsvikariat in Bogotá absolviert hatten. „Wer Kolumbien kann, kann auch Ostfriesland“, sagte der Superintendent schmunzelnd. Vor Loga habe es aber noch die erste Pfarrstelle Schmidtkes in Hamelwörden bei Stade gegeben.
Der Gottesdienst, so Klemenz, habe für das Ehepaar immer im Zentrum gestanden. Zu den Schwerpunkten der Arbeit hätten aber auch die Seelsorge, Besuche im Krankenhaus und im Altenheim sowie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ge-hört. Bevor der Superintendent Wolfgang und Jeanette Schmidt-ke von ihren Aufgaben entpflichtete, dankte er ihnen für ihren Dienst in der Gemeinde und im Kirchenkreis. Um ein Grußwort war vom Kirchenvorstand auch Beatrix Kuhl gebeten worden. Sie spreche aber nicht als Bürgermeisterin, sondern als langjähriges Mitglied der Gemeinde, dessen Kinder hier schon den Kindergottesdienst besuchten, sagte sie. Ihre Familie schätze die Wärme und das Miteinander hier. „Sie haben die Gemeinde geprägt“, wandte sie sich an Schmidtkes. Mit Bedauern, aber auch Verständnis, habe die Gemeinde auf die Entscheidung des Pastoren-Ehepaares, in den Ruhestand zu gehen, reagiert. Das erklärte Hans-Hermann Woltmann als Vorsitzender des Kirchenvorstandes. „Sie sind immer hier willkommen“, lud er Schmidtkes nach ihrem Umzug zu Besuchen nach Loga ein. Einen besonderen Dank richtete Rudolfa Menzi an Jeanette Schmidtke, die 27 Jahre lang ehrenamtlich für den Kindergottesdienst verantwortlich gewesen sei. Das Team und die Kleinen sangen ein Lied. Am Gottesdienst beteiligt waren auch frühere Konfirmanden, der Blockflötenchor, die Gitarrenjugend und Organist Friedemann Seitz. Im Gemeindehaus spielte zur Überraschung die 13-jährige Christin Weiss Bratsche. Dort wurden Schmidtkes auch mit weiteren Dankesworten und Geschenken bedacht. Dazu gehörten zum Beispiel eine Marzipan-Torte mit Inschrift und Karten für das Weihnachtsoratorium in Hamburg. In der Hansestadt werden die Ruheständler künftig zu Hause sein. Dort leben die beiden Söhne: Michael und Andreas mit seiner Frau Tanja und Töchterchen Finja waren auch bei der Abschiedsfeier in Loga dabei.

Lebensretter zurück in Ostfriesland

Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr verabschiedete Jonas Buja aus Holtland am Hafen in Leer zum dreiwöchigen Einsatz der Aktion „Jugend Rettet“ zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Foto: Grundmann

Regionalbischof Klahr begrüßt Jonas Buja in Holtland - Erster Rettungseinsatz von „Jugend Rettet“ erfolgreich beendet

Am ersten Tag nach seiner Rückkehr hatten Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr und der Kirchenvorstand der Evangelisch-lutherischen Marien-Kirchengemeinde Holtland Jonas Buja mit
einem gemeinsamen Essen begrüßt. Jonas Buja (24), Kirchenvorsteher in Holtland und von Beruf Nautischer Wachoffizier, hatte ehrenamtlich an einem Einsatz zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer auf dem Schiff „Iuventa“ als Steuermann teilgenommen. Dieser erste dreiwöchige Einsatz von „Jugend Rettet“ hatte den Namen „Mission Solidarity“, um die uneingeschränkte Solidarität mit Menschen auf der Flucht zum Ausdruck zu bringen. Diese erste Mission wurde nun mit 1.388 Geretteten erfolgreich abgeschlossen. 

Hören Sie jetzt in der Box rechts eine Radiosendung mit Jonas Buja und Dr.Detlev Klahr vor der Abreise (aus urheberrechtlichen Gründen allerdings mit nur angespielten Musikbeiträgen)

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Interkulturelle Woche in Emden

Das Motto der diesjährigen bundesweiten Interkulturellen Woche lautet: "Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt." Das Aktionsbündnis Interkulturelle Wochen Emden, das aus zahlreichen Initiativen und Institutionen besteht, hat unter diesem Motto ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet und lädt alle Interessierten zu Begegnung, Austausch und zum Feiern ein. Ökumenischer Gottesdienst, Theaterstücke, Feste, Filme und viele weitere Veranstaltungen erwarten Sie vom 19.09.-30.09.2016 an verschiedenen Orten in Emden.

Infos und Programm der Interkulturellen Woche in Emden

Zum Dritten Mal: Zehn Emder BBS-Schüler besuchen Partner in Indien Emden.

Ende September machen sich Schüler der beiden Emder Berufsschulen wieder auf den 6.000 Kilometer langen Weg nach Indien. Sie erwartet dort ein reichhaltiges Studien- und Begegnungsprogramm mit Auszubildenden des Technical Training Centres (TTC) in Fudi und Erzieherinnen des Martha-Kindergartens in Ranchi. Die indischen Partner stehen als Angehörige der indischen Ureinwohner, den Adivasi, marginalisiert am Rand der Gesellschaft. Sie werden in Indien von der Gossner Kirche und in Deutschland unter anderem von den Emder Berufsschulen unterstützt. Seit einigen Jahren gibt es neben dem regelmäßigen Austausch auch ein Stipendium-Programm für mittellose Jugendliche. Schwerpunkt ist diesmal die Frage der Berufsausbildung sowie der Landflucht und Arbeitslosigkeit in Indien und Deutschland. Für die meisten Schüler ist es die erste Reise nach Indien. Die Studienfahrt wird unterstützt von ENSA, dem Entwicklungspolitischen Schulaustauchprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem ostfriesischen Freundeskreis der Gossner Mission, den Lions Emden, der Ostfriesischen Volksbank und weiteren Förderern. „Ohne diese Zuschüsse wären unsere Partnerschaftsreisen gar nicht zu realisieren“, betonte Pastor Schaper. „Wir hoffen, dass wir uns auch für unsere zukünftigen Aktivitäten auf die Hilfe vieler stützen können.“ Für 2017 ist schon der Rückbesuch der indischen Partner in Planung.

Hier der Link zum von Schülerinnen und Schülern gestalteten Blog

Konzerte in der Martin-Luther-Kirche

Der Turm der Martin-Luther-Kirche Emden.

In diesem Herbst gibt es wieder viele Konzerte in der Mart-Luther-Kirche Emden! Informieren Sie sich auf der Webseite der Gemeinde.

Zur Webseite der Kulturkirche Martin-Luther in Emden

Initiative in Leer kämpft für Schutz des freien Sonntags im Handel

Superintendent Gerd Bohlen (2. von rechts) und sein Amtskollege Burghard Klemenz (rechts) zusammen mit den Mitstreitern der "Sonntagsallianz". Sie machen sich für faire Ladenöffnungen im Landkreis Leer stark.

„Ohne Sonntag ist jeder Tag ein Werktag!“ Unter diesem Motto macht sich ein Zusammenschluss aus Kirchen, Gewerkschaften und Vereinen dafür stark, dass die Sonntagsöffnungen im Landkreis Leer reduziert werden. Die „Allianz für den freien Sonntag im Landkreis Leer“ - zu der Vertreter der lutherischen, reformierten und katholischen Kirche, der Gewerkschaften ver.di und GEW sowie des Kreissportbundes Leer gehören – fordert von politischen Vertretern, den Schutz des freien Sonntags zu gewährleisten. 

Lesen Sie hier mehr zur Initiative

Von der Schwangerschaft bis zum ersten Lebensjahr

Die Babygruppen im DELFI sind bei der Evangelischen Familien-Bildungsstätte immer schnell ausgebucht. Foto: Fabi

Neues Komplettangebot der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Emden Schon seit 1976 – also seit 40 Jahren – bietet die Evangelische Familien-Bil

dungsstätte Emden Kurse für das erste Lebensjahr von Kindern an. Begonnen wurde mit Babymassagen. Unter dem Format „Das erste Jahr“ gibt es jetzt ein „Komplettangebot aus einer Hand“, welches prä- und postnatale Angebote beinhaltet. Die verschiedenen Kursangebote decken den Zeitraum von der Schwangerschaft bis zum ersten Lebensjahr ab.
Es gehört zum Anspruch der Familien-Bildungsstätte, mit ihren Kursangeboten immer „up to date“ zu sein, um so den ostfriesischen Eltern Bildungsangebote zu bieten, welche auch in Berlin, Hamburg oder anderen Großstädten aktuell großen Zuspruch erfahren. Die vielschichtigen Angebote sind die Antwort auf die Teilnehmerbedürfnisse und Wünsche. Das Fachangebot hilft, die nahezu unendliche Informationsflut zu kanalisieren und Unsicherheiten in der frühkindlichen Erziehung aufzulösen. Um die Suche nach einem passenden Kurs für die Eltern mit einem Baby oder Zwillingen zu erleichtern, hat die Familien-Bildungsstätte Emden den Flyer „Angebote für Mütter/Väter mit ihrem Babys bis zum 1. Lebensjahr“ sowie die zusätzliche Website das erstejahr.efb-emden-leer.de jetzt veröffentlicht.

Zur Webseite der EFB

Wir bei Radio Ostfriesland: "Auszeit" und "Schwanenflug"

In der Livesendung "Schwanenflug" jeden Dienstag ab 18.05 Uhr gibt es viel Musik und aktuelle lutherische Themen. Werktags um kurz vor 7.00 Uhr gibt es die Auszeit, den guten Gedanken für den Tag!

Radio Ostfriesland

Moin und Herzlich Willkommen