Am Rande des Dollart: hier liegt unser Kirchenkreis - Foto: Kaminski

Kirche als Wegbegleiter - wie hier auf Borkum - Foto: Kaminski

Die Ahrendorgel in Leer - Foto: Oppermann

Kirche am Deich - Foto: Kaminski

Evangelisch lutherischer Kirchenkreis Emden-Leer - Kirche mitten im Leben

Im Urlaub ankommen - angedacht von Wolfgang Ritter

Pastor Wolfgang Ritter

Die Sommerferien sind da. Ob man nun Zuhause bleibt und keine gewohnten Dienst- oder Arbeitsverpflichtungen hat, ob beim Radwandern oder Tagesausflügen, auf Städtereisen oder in der Natur, die Uhren gehen anders. Wir ticken anders. Manche sagen, dass sie die Seele baumeln lassen, andere mögen diesen Ausdruck gar nicht. Was uns dabei verbindet, ist der Umstand, dass jeder und jede versucht, sich sinnvoll zu erholen, um auch in Zukunft zu funktionieren. Wir wollen von den Herausforderungen unserer Zeit und unseres Lebens „abschalten“, aber doch auch verständnisvoll und verantwortungsbewusst damit umgehen.

In der dabei entstehenden Befindlichkeit hilft mir ein Urlaubsgebet von Carola Moosbach aus ihrem Buch „Himmelsspuren“: „Das braucht seine Zeit, bis die Tage den anderen Rhythmus lernen, und langsam im Takt der Muße schwingen. Das braucht seine Zeit, bis die Alltagssorgen zur Ruhe finden, die Seele sich weitet und frei wird, vom Staub des Jahres. Hilf mir in diese andere Zeit, Gott! Lehre mich die Freude und den frischen Blick auf das Schöne. Den Wind will ich spüren und die Luft will ich schmecken. Dein Lachen will ich hören, Deinen Klang und in alledem - Deine Stille.“ - Dieses Gebet ist für mich ein Besprechungsraum, der neue Urlaubsmöglichkeiten schenkt, die angesprochen werden wollen, weil sie sonst verborgen und ungenutzt bleiben. Hilf mir in diese andere Zeit, Gott! Ich will mich mit allen Sinnen lehren lassen. Ich bin ein die Freude und das Trösten Lernender, ein die Schönheit immer neu Entdeckender, ein den Wind neu Spürender, ein Luft Schmeckender. Einer, der ahnt, dass Heiterkeit und Humor heilen hilft. Wie sehr verzichten wir im Alltag auf Resonanzräume, in denen unser Leben zum Klingen angeregt wird, wie sehr unterscheidet sich Gottes Stille und Ruhe von den vielen Stimmen, die in uns nachklingen, wenn die Geräusche abebben.

Können wir ein Gebet für einen gelingenden Urlaub nutzen? Dürfen wir es überhaupt in dieser Weise verzwecken? Wer wollte uns daran hindern? Aber wir riskieren auch, dass es uns verändert. Wir begegnen Gott, dem Schöpfer, der über uns ist und unser Leben geschaffen hat und - erhält. Wir begegnen Gott, dem Sohn, der unser Leben mit uns geteilt und durchlitten hat, der neben uns ist und der uns auch voraus ist, weil er vom Tod auferstanden ist. Wir begegnen Gott, dem Heiligen Geist, der tröstet und uns dazu befähigt Glaube, Liebe und Hoffnung neu zu empfangen und mutiger mit anderen zu teilen. Wann, wenn nicht jetzt?

Menschen genossen fröhliches ökumenisches Miteinander

Tolle Stimmung herrschte bei der Kulturnacht in den Leeraner Altstadtkirchen. Foto: Dübbel

Kulturnacht der Leeraner Altstadtkirchen-Gemeinden / Viel Musik sowie Kabarett und Theater

Es ist schon eindrucksvoll, was die drei Leeraner Altstadt-Kirchen in jedem Jahr mit ihrer Kulturnacht auf die Beine stellen. Zum 14. Mal hatten die Lutherkirchengemeinde, die Evangelisch-reformierte Gemeinde und die katholische Gemeinde St. Michael eingeladen. Das bunte Programm aus Musik, Kabarett und Theater stieß am Freitagabend wieder auf große Begeisterung.
„Kirche ist auch ein Ort für Fröhlichkeit, Feiern und Gespräche“, sagte Superintendent Burghard Klemenz bei der Begrüßung in der Lutherkirche. „Trinken Sie auf unser Wohl“, fügte er schmunzelnd an. Denn mit den Erlösen aus dem Verkauf von Getränken und Brezeln wird die Veranstaltung finanziert. Die Besucher zahlen keinen Eintritt. Wo gibt es das schon – zehn verschiedene Darbietungen umsonst? Die Mitwirkenden sind selbst mit Vergnügen dabei und kommen für sehr kleine Honorare. Enthusiasmus bringen auch die Ehrenamtlichen mit, die sich um Organisation und Bewirtung kümmern.Nicht so gut wie im vergangenen Jahr spielte das Wetter mit. Bei recht kühlen Temperaturen wurde die Zahl von damals mit über 1000 Gästen diesmal nicht erreicht. Aber Hunderte sorgten trotzdem für tolle Atmosphäre in den Gotteshäusern. In der kleineren Kirche St. Michael knubbelte sich bei einigen Vorstellungen das Publikum bis zum Eingang. An den Ständen draußen standen in den Pausen diesmal weniger Menschen beieinander als sonst. Aber angeregt im Gespräch miteinander sah man sie in den Kirchen und Gemeindehäusern.
„Hundertprozentig“ lautete der Kommentar von Hinrich Amelsberg auf die Frage, wie ihm das Programm gefalle. Kirche von einer anderen Seite kennenzulernen – das beeindruckt Silvia Köster an der Kulturnacht: Dort Menschen mit einem Weinglas in der Hand beim Genuss von Musik zu sehen, das sei schon besonders. Angetan war auch Christoph Herbold, seit zwei Jahren Pastor in Leer und erstmals bei der Veranstaltung dabei: „Ich habe die Lutherkirche noch mal anders klingen gehört“, sagte er.Zu den Mitwirkenden gehörten das „Noord Drents Kammerorkest Divertimento“ aus Assen, die Liedermacher Christian Falk und Friedemann Eich aus Bremen, Uwe Heger mit seiner „Swing- & Klezmerband“, der Chor „Together“ mit Spirituals und Gospels, Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke (Baldachin-Orgel), die Theatergruppe Oldersum mit plattdeutschen Sketchen, der Gospelchor „Blue Note“ der Lutherkirche, „Stormy Weather“ mit Bigbandsound und Gesang, Kirchenkabarettistin Ulrike Böhmer aus Iserlohn und das Ensemble für Alte Musik „Szene Barock“ mit Agnes Waehneldt, Lukas Stubenrauch und Fooken. Erst nach Mitternacht endete das Programm. In der Lutherkirche zum Beispiel bedankte sich die Bigband „Stormy Weather“ mit Leiter Holger Denckmann und Sängern Ulrike Boelsen beim Publikum gerne noch mit einer Zugabe für den reichlichen Applaus.

Angebote für Kinder und Eltern auf dem Eickershof

Der Leiter der Familienbildungsstätte Carsten Bergstedt mit Anja Eickershoff (Mitte) und Michaela Kaminski. Foto: Dübbel

Evangelische Familien-Bildungsstätte Emden ist nun auch in Leer-Logabirum vertreten / Start mit Sommerferienwoche

Die Evangelische Familien-Bildungsstätte Emden (Fabi) hat ihr Einzugsgebiet erweitert: Auf dem idyllisch gelegenen Eickershof in Leer-Logabirum am Domänenweg ist eine neue Außenstelle eröffnet worden. Vorgestellt wurde sie von Carsten Bergstedt als Leiter der Fabi sowie von Anja Eickershoff und Michaela Kaminski, die das Team in Logabirum bilden. Sie freuten sich über die künftige Zusammenarbeit. Michaela Kaminski ist Heilpädagogin, lösungsorientierte Beraterin und Fachkraft für Kinderschutz. Anja Eickershoff ist Reitlehrerin, Geschäftsführerin und Besitzerin des Reiter- und Ferienhofes. „Bei mir stieß die Idee für die Kursangebote gleich auf offene Ohren“, sagte sie. Bergstedt machte deutlich, dass die evangelische Einrichtung mit ihrer Familienbildungsarbeit ein Alleinstellungsmerkmal vorweisen könne. Gestartet wird in Logabirum mit einer Sommerferienwoche für Kinder von acht bis zwölf Jahren. Vom 17. bis 21. Juli können sie Zeit mit Eseln, Ponys, Lamas, Rindern, Hund, Katze, Enten und Hühnern verbringen. Jeden Tag gibt es einen anderen Schwerpunkt auf dem Hof und im Umfeld: die Gegend erkunden, basteln, singen, backen, kochen und essen gehören auch dazu. Die Leitung haben Anja Eickershoff und Michaela Kaminski. Die Gebühr beträgt 165 Euro.
Weitere Angebote gibt es im September und Oktober. Ein Schnupperkurs zum Umgang mit Ponys und Eseln gehört dazu. Vorgesehen sind auch ein Babysitterkurs für Jugendliche und Yoga-Angebote für Kinder. Ihre Kreativität können Kinder bei einem Bastel- und Näh-Schnupperkurs ausprobieren.
Aber auch an Erwachsene ist gedacht worden: An jedem ersten Sonntag (ab August) können sie gemeinsam mit ihren Kindern auf dem Eickershof die Seele baumeln lassen. An zwei Aben-den im September erhalten Eltern Anregungen für individuelle Kinder-Geburtstagsfeiern – jenseits von Bowlingbahn und Fast-food-Restaurant.
Anmeldung und Kontakt sind möglich bei der Evangelischen Familien-Bildungsstätte in Emden, Am Stadtgarten 11, Telefon: 04921-24832, Fax: 04921-979288, E-Mail: info@efb-emden-leer.de. Da diese ab den Sommerferien nicht erreichbar ist, können sich Interessierte für Angebote in Logabirum über E-Mail martin.kaminski@twleer.de oder Mobil: 0157 8064 8046 melden.
 

Auf Gut Stikelkamp wurde Waldgottesdienst gefeiert

Zwölf Gemeinden aus den evangelisch-lutherischen Kirchenkreisen Emden-Leer und Aurich laden für Sonntag, 18. Juni, zum Waldgottesdienst auf Gut Stikelkamp ein. Die Veranstaltung gibt es seit über 40 Jahren – hier ein Eindruck vom Waldgottesdienst im Jahr 2008. Foto: Dübbel

Zwölf Gemeinden aus den evangelisch-lutherischen Kirchenkreisen Emden-Leer und Aurich luden ein - über 500 Menschen nahmen teil

Zum traditionellen Waldgottesdienst luden für Sonntag, 18. Juni, die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden im Umkreis von Gut Stikelkamp (Samtgemeinde Hesel) ein. Die Predigt hielt Alwin Pfanne aus Aurich halten. Als Prädikant steht er im ehrenamtlichen Verkündigungsdienst mit dem Recht der freien Wortverkündigung. Alwin Pfanne gehört auch der Synode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers an und ist Geschäftsführer der Ostfriesischen Bibelgesellschaft.
Für die Leitung und die Liturgie des Gottesdienstes war in diesem Jahr Pastorin Dorle Liebermann-Garbers aus Neukamperfehn verantwortlich. Die Lesung hielt Lektor Hans-Jürgen Feldhoff aus Neukamperfehn.
Den musikalischen Rahmen gestalteten die vereinigten Posaunenchöre der beteiligten Gemeinden unter der Leitung von Johann Berghaus (Hesel) und die vereinigten Kirchenchöre der teilnehmenden Gemeinden unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Matthias Eich (Warsingsfehn). Beteiligt waren die zwölf lutherischen Kirchengemeinden Bagband, Hatshausen/Ayenwolde, Hesel, Holtland, Jherings-/Boekzetelerfehn, Logaerfeld, Logabirum, Mittegroßefehn, Nortmoor, Stiekelkamperfehn, Timmel und Warsingsfehn aus den Kirchenkreisen Emden-Leer und Aurich. Sie dankten dem Landkreis Leer für die alljährliche Genehmigung, den Waldgottesdienst auf Gut Stikelkamp stattfinden zu lassen.

Prädikantin in der Christuskirche eingeführt

Prädikantin Kirchhoff mit Pastor Schulze (links) und Superintendent Klemenz.

Am Pfingstsonntag wurde Frau Mariele Kirchhoff in der Ev.-luth. Christuskirche durch den Superintendenten des Kirchenkreises Emden-Leer, Burghard Klemenz, als Prädikantin eingeführt. Nach einer Ausbildung mit abschließendem Kolloquium hat Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (Emden) sie für ihren Dienst beauftragt. Sie erhält damit das Recht der freien Wortverkündigung und zur Einsetzung und Darreichung des Heiligen Abendmahls für den Kirchenkreis Emden-Leer, was bedeutet, dass sie eigenverantwortlich Gottesdienste halten darf. Die 56-jährige Mariele Kirchhoff gehört zur Christus-Kirchengemeinde und hat ihren Lebensmittelpunkt auf Borkum. Sie ist in Solingen als Lehrerin in der Ausbildung von Erzieherinnen tätig. In der Christuskirche wird sie hin und wieder als Predigerin zu erleben sein, das Abendgebet nach Taizé gestalten oder Andachten halten. Sie ist auch als Seelsorgerin qualifiziert und wird künftig auf Borkum in der Notfallseelsorge mitarbeiten und so das Team von Pastorin Tuente, Bildungsreferent Langkau und Pastor Schulze unterstützen.

Mitmachen im Luther-Musical ist angesagt

Günter und Marietta Meffert (von links) sowie Christiane Uffen von der Jacobi-Kirchengemeinde Warsingsfehn wünschen sich viele Mitwirkende für das Luther-Musical. Foto: Dübbel

Jacobi-Kirchengemeinde Warsingsfehn veranstaltet gemeindeübergreifendes und ökumenisches Projekt / Aufführungen in Warsingsfehn, Emden und Leer

„Alle, die Lust haben, können mitmachen“, sagt Diakonin Marietta Meffert. Das sei eine der Besonderheiten des Luther-Musicals, das die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Warsingsfehn im September veranstalte, erklärte sie. Am Sonnabend, 6. Mai, von 15 Uhr bis 17.30 Uhr ist die erste Probe im Gemeindehaus. Wer dabei sein will, sollte sich melden. Wenn die Diakonin, die die Gesamtleitung hat, „alle“ sagt, meint sie Kinder (ab sechs Jahre), Jugendliche und Erwachsene, die zum Beispiel gerne singen, ein Instrument spielen oder schauspielern. Aber auch ganz andere Interessen und Fähigkeiten sind gefragt: nähen, basteln, dekorieren, Bühnenbild bauen zum Beispiel. Freuen würde man sich auch über Unterstützung durch Kuchenbacken für die Probentage. Marietta Meffert ist unter Telefon 04954-8235 oder E-Mail m.meffert@kirche-warsingsfehn.de erreichbar. Christiane Uffen, die dem Kirchenvorstand angehört und sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde kümmert, hat einen Flyer gestaltet. Darin wird das Musical näher beschrieben. Enthalten ist auch ein Probenplan. Christiane Uffen ist von dem Vorhaben ebenso begeistert wie das Ehepaar Günter und Marietta Meffert, das die musikalische Leitung hat. Text und Musik zu „Martin Luther – das Musical“ sind von Heiko Bräuning. Unterhaltsam und informativ soll der Inhalt sein, mit historischen Szenen und neuen Liedern, mit Gospel und Rap, mal rockig, mal ruhig. Originallieder wie „Ein feste Burg…“ von Luther selbst fehlen natürlich nicht. Die Beteiligten betonen, dass es sich um ein gemeindeübergreifendes und ökumenisches Projekt handelt: Alle Gemeinden des Kirchenkreises Emden-Leer sowie die landes-, freikirchlichen und katholischen Gemeinden in Moormerland sind eingeladen, beim Musical mitzumachen. Aufführungen sind am 16. September um 16 Uhr in der Jacobikirchengemeinde in Warsingsfehn in einem Zelt, am 23. September um 17 Uhr in der Erlöserkirche in Emden und am 24. September um 15 Uhr in der Lutherkirche in Leer. Burghard Klemenz, Superintendent des Kirchenkreises, habe sie gefragt, ob sie das Musical organisieren wolle, erzählt Marietta Meffert. Zur Premiere wolle auch Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr nach Warsingsfehn kommen und ein Grußwort sprechen.
Das Mitmach-Musical sei ein niederschwelliges Angebot, das auch Interesse bei jenen wecken könne, die sonst wenig Kontakt zur Kirche hätten. „Es bietet die Chance, Menschen neu zu begeistern“, sagt die Diakonin. Es könne für Jung und Alt ein Erlebnis werden. Toll wäre, wenn sich 100 Mitwirkende meldeten.

235 Musiker führten die Lukaspassion von Krzysztof Penderecki auf.

Ein Musikprojekt der besonderen Art veranstaltete die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers zum 500-jährigen Reformationsjubiläum in Emden. 235 Musiker führten
die Lukaspassion von Krzysztof Penderecki auf. 500 Besucher füllten die Kulturkirche Martin-Luther in Emden. Minutenlanger Applaus im Stehen würdigte die große Leistung aller Mitwirkenden. Der Knabenchor Hannover, die NDR Radiophilharmonie und drei gemischte Chöre aus 90 hauptamtlichen Kantoren der Landeskirche und Gästen brachten dieses selten aufgeführte Werk zum Erklingen.

"Die ungewohnten Klänge gingen unter die Haut. Gänsehaut beim Finale. Die lauten Töne übertrugen sich bis in die Fußsohlen", beschreibt eine Teilnehmerin ihr Musikerlebnis und lobte die große Klangfülle. Die unkonventionelle und experimentelle Musik kam gut an. Klänge wurden in Geräusche verwandelt: Schläge und Hohngelächter etwa brachten zu Gehör, was im Lukas-Evangelium geschrieben steht. "Es ist ein wunderbarer musikalischer Beitrag zum Reformationsjubiläum, das uns auch das zentrale theologische Anliegen Luthers nahebringt. Schließlich hat Luther seine reformatorischen Einsichten vom Kreuz Christi her entwickelt und die Bedeutung für den Einzelnen betont. Pendereckis Musik überträgt dies in eindrucksvoller Weise auf die Hörer und eröffnet eine neue Sicht auf die Worte des Lukasevangeliums. Mich hat es überrascht, wie stark die Musik die mir vertrauten Worte der Passion Jesu zu deuten vermag. Davon war ich persönlich sehr berührt", sagt Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr.

"Die Kantorinnen und Kantoren konnten durch die einwöchige Proben- und Aufführungszeit vieles mitnehmen - für sich selbst und für ihre Arbeit in den Gemeinden. Es war ein besonderes Projekt, das viele der hauptamtlichen Kantorinnen und Kantoren unserer Landeskirche miteinander erleben durften", freute sich Landeskirchenmusikdirektor Hans-Joachim Rolf. Wenn Kirchenraum, Publikum und Musiker zu einer Einheit verschmelzen, entstehe etwas Einzigartiges. Dies sei in Emden geschehen, liegen hier der Kirchenbau und das musikalische Werk nur wenige Jahre auseinander, so Rolf.

"Für uns war es eine große Freude, dieses musikalische Großereignis in unserer Kulturkirche in der Reformationsstadt Emden durchzuführen. Der logistische Aufwand war enorm, hat aber durch diese gelungene Aufführung Erfolg gezeigt", sagt Christoph Jebens, Pastor an der Kulturkirche Martin-Luther Emden.

Die Lukaspassion von Krzysztof Penderecki aus dem Jahr 1966 gilt als Schlüsselwerk der Neuen Musik.

Weitere Infos zum Projekt und zum Werk hier

Erste Vorstellung des Erlebnisraumes Taufe in Wittenberg

Am Taufbecken von links Superintendent Burghard Klemenz, Leer, Superintendent Kirschstein aus Norden, Direktor des Ev.-luth. Missionswerkes Niedersachsen, Michael Thiel und Propst Stefan Wiechert van Holten aus Lüchow- Dannenberg. Fotos von Johannes Neukirch

Anlässlich eines Treffens aller Superintendenten unserer Landeskirche in Wittenberg wurde jetzt der Erlebnisraum Taufe vorgestellt. Die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers hat für die Weltausstellung zum Reformationsjubiläum in Wittenberg ein Ladenlokal angemietet. Darin ist ein Erlebnisraum zum Thema Taufe eingerichtet. Die Superintendenten hatten jetzt mit dem Landesbischof Gelegenheit, den Erlebnisraum erstmals zu begehen. Er gibt Anstöße, über das Thema Taufe nachzudenken. Martin Luther soll immer wieder mit einem Stück Kreide auf einen Tisch geschrieben haben: „Ich bin getauft“. Mit Christus verbunden zu sein durch die Taufe war für ihn eine tröstliche Gewissheit, weil er sich dadurch mit dem Tod und der Auferstehung Jesu verbunden wusste. Im Erlebnisraum Taufe, der ganz in Blau und Weiß gehalten ist, können Besucher mit ehrenamtlichen Mitarbeitern über alle Dinge im Zusammenhang mit dem Thema Taufe sprechen. Die Ausstelllung bietet einen von jungen Mediengestaltern gemachten Animationsfilm, der mit musikalischer Untermalung eine Reise vom Meer bis zur Ewigkeit vorstellt. Am Ende wartet ein 500 Jahre alter Taufstein auf die Besucher und erzählt von unzähligen Kindern, die an ihm das Sakrament der Taufe empfangen haben. Die Weltausstellung zum Reformationsjubiläum ist von Mitte Mai bis Mitte September in Wittenberg zu sehen und zu erleben.

 

Jahreslosung 2017

 Jahreslosung 2017 - Bild von Pastor Jörg Schulze, Borkum

„Tag der offenen Tür" im Evangelischen Bildungszentrum Ostfriesland-Potshausen

Einen „Tag der offenen Tür" bietet das Evangelische Bildungszentrum Ostfriesland-Potshausen am Sonntag, den 06.08.2017 in der Zeit von 11.00 - 15.00 Uhr an.
Zeitgleich findet ein kleines Gemeindefest der Kirchengemeinde Potshausen statt. Beginn ist um 10.00 Uhr mit einem Familiengottesdienst in der St.-Martin-Kirche. Anschließend wird zu einer Teetafel im Saal eingeladen.
Um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr bietet das EBZ jeweils eine Führung an. Sie erhalten einen kleinen Einblick über die in den letzten Jahren durchgeführten Baumaßnahmen und die zur Verfügung stehenden modernen Seminarräume und Zimmer. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Das Bildungszentrum steht für Seminararbeit und Bildungsurlaub in ruhiger Atmosphäre. Ebenso gehört das Vermieten von Tagungsräumen (mit und ohne Übernachtung) an Gastgruppen zu unseren Angeboten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

EBZ Ostfriesland-Potshausen
Potshauser Str. 20
26842 Ostrhauderfehn
04957 9288-0

Lange Luther Nacht

Die Kirche in Jherings/-Boekzetelerfehn.

Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Jherings- Boekzetelerfehn lädt ein zur Langen Luther Nacht mit viel Atmosphäre am 25.08.2017 von 19.30 - 24.00 Uhr in Kirche und Gemeindehaus!
Es erwartet Sie eine bunte Mischung aus Aktionen, Film, Musik, Theater und Lesung. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt sein…

Frauen treffen sich

Rechtzeitig zum Vormerken hat das Vorbereitungsteam des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer den Termin für das Kreisfrauentreffen mitgeteilt: Es soll am 9. Oktober von 14.30 Uhr bis etwa 17 Uhr im Hotel "Faldernpoort" an der Courbierestraße 6 in Emden stattfinden. "Maria - evangelisch" ist der Nachmittag überschrieben. Ein Zwiegespräch dazu werden Pastorin Etta Züchner und Pfarrer Jörg Buß halten. Kaffee und Kuchen sowie Andacht und Singen sollen Leib und Seele erfreuen. Anmeldungen sind bis zum 2. Oktober bei Nora Caliebe (Telefon 04921/2 72 26 oder E-Mail nora.caliebe@ewetel.net)  möglich.

Wir bei Radio Ostfriesland: "Auszeit" und "Schwanenflug"

In der Livesendung "Schwanenflug" jeden Dienstag ab 18.05 Uhr gibt es viel Musik und aktuelle lutherische Themen. Werktags um kurz vor 7.00 Uhr gibt es die Auszeit, den guten Gedanken für den Tag!

Radio Ostfriesland

Moin und Herzlich Willkommen