Am Rande des Dollart: hier liegt unser Kirchenkreis - Foto: Kaminski

Kirche als Wegbegleiter - wie hier auf Borkum - Foto: Kaminski

Die Ahrendorgel in Leer - Foto: Oppermann

Kirche am Deich - Foto: Kaminski

Kirche mitten im Leben - Foto: Hunger

Evangelisch lutherischer Kirchenkreis Emden-Leer - Kirche mitten im Leben

Luther und die Frauen

Sonja Domröse, Pastorin aus Stade und Referentin am Mittwochabend in der Martin-Luther-Kirche

Luthers Haltung zur Rolle der Frau sei nicht eindeutig, sie schwanke zwischen großer Wertschätzung (besonders gegenüber seiner eigenen Frau) und deutlicher patriarchischer
Unterordnung unter den Mann.
So Sonja Domröse, Pastorin aus Stade und Referentin am Mittwochabend in der Martin-Luther-Kirche. Vor etwa 70 Frauen (und wenigen Männern) entfaltete sie auf lebendige Weise das Schicksal verschiedener bedeutender und einflussreicher Frauen in der Reformationszeit. Neben Luthers Ehefrau Katharina von Bora ging es um Argula von Grumbach, die in Süddeutschland für die Reformaton eintrat und deren Flugschriften enorme Auflagen erreichten. Katharina Zell trat als erste evangelische Predigerin in Erscheinung und regte das Diakonenamt für Frauen an. Mutig und selbstbewusst nannte sie sich selbst zum Ende ihres Lebens eine "Kirchen-Mutter". Elisabeth von Calenberg-Göttingen schließlich hat durch ihre kluge und umsichtige Art, die Reformation in ihrem Herrschaftsgebiet einzuführen und die aufgelösten Klöster umzuwidmen die Grundlage für die heutige Institution der Kloster- kammer und die Bildung der Hannoverschen Landeskirche gelegt. Dennoch waren auch diese einflussreichen Frauen am Ende ihres Lebens oft ernüchtert, verbittert und manchmal auch verarmt und einsam. Obwohl Luthers Schriften hier schon wegweisend waren, sollte es bis zu einem tatsächlich gleichberechtigten Zugang für Frauen zu kirchlichen Gremien und Ämtern noch einige Jahrhunderte dauern. In der Hannoverschen Landeskirche gibt es die völlige Gleichstellung von Pastorinnen und Pastoren erst seit 1978, in der kleinen Landeskirche Schaumburg-Lippe gar erst seit 1991 und in der lutherischen Kirche in Lettland wurde die Frauenordination kürzlich sogar wieder abgeschafft. Die Wanderausstellung "Frauen der Reformation" in der Martin-Luther-Kirche ist noch bis zum 3. September zu sehen. Die nächste Abendveranstaltung ist am 24. August um 19.30 Uhr. Zu Gast ist dann eine bekannte ostfriesische Frau der Reformation - Katharina von Wasa - dargestellt von Britta Kaufmann (LAK Krummhörn).

„ABSCHIED – Kindern helfen im Umgang mit Abschied, Sterben und Tod“

Das Team der Petrus-Bücherei-Loga hat ein Themenpaket für Eltern, Erzieher, Lehrkräfte und andere Interessierte zum Thema „Kindertrauer“ zusammengestellt. Kinder trauern anders als Erwachsene und der Umgang mit Abschied, Sterben und Tod ist in unserer Gesellschaft leider ein Tabuthema geworden. Ein Medienpaket mit über 40 Titeln (Bilderbücher, Kinderbücher, Hörbücher, DVDs sowie eine kleine Auswahl an Erwachsenenliteratur für Eltern und Erzieher) steht nun als Unterstützung zur Verfügung. Diese Medien können kostenlos für 8-12 Wochen ausgeliehen werden. „Trost gibt der Himmel, von den Menschen erwartet man Beistand.“ (L. Börne). Zu diesem Beistand möchte die Bücherei beitragen. Kontakt unter Telefon 0491 97 111 96 oder petrus-buecherei-loga@web.de

Besuch von Jugendlichen aus Omsk

Die Jugendbegegnung zwischen Jugendlichen aus Emden-Leer und Omsk.

Vor den Sommerferien erhielt die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Emden-Leer Besuch aus ihrer Partnergemeinde, der Christuskirche, in Omsk. Seit 2006 gibt es einen regelmäßigen Austausch und Besuche zwischen den beiden Gruppen. Diese haben zum Ziel, die Beziehungen zwischen Jugendlichen aus dem Kirchenkreis und der Gemeinde in Omsk zu vertiefen. Gleichzeitig wurde mit diesem Besuch das 10 jährige Jubiläum der Partnerschaft gefeiert. In dieser Zeit fand auch das Landesjugendcamp der Evangelischen Jugend in Verden statt. Die Jugendlichen nahmen aktiv daran teil. Mit ihrer Leitung, Probst Vladimir Vinogradov und Jewgeni Filippov arbeiteten sie, gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Kirchenkreis, vom Aufbau bis zum Abbau zusammen. Nach dem Landesjugendcamp verbrachte man eine Woche in der Stadt Leer. Am Ende der Woche besuchten die deutschen und russischen Jugendlichen den Ostfriesischen Kirchentag in Rhauderfehn.

Ausstellungseröffnung mit einem gelungenen Gottesdienst

Gute Gespräche und wertvolle Eindrücke bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Hunger

Der Eröffnungsgottesdienst zur Ausstellung "Frauen der Reformation" am Sonntag (7.8.) in der Martin-Luther-Kirche in Emden war ein gelungener Auftakt. Im Mittelpunkt stand "Katharina von Bora" - gespielt von Gabriele Buisman (Esens) - in historischer Kleidung mit bewegenden Geschichten aus ihrem Leben als Nonne und später als Ehefrau an der Seite Luthers. Erste Chancen, aber auch erschreckend enge Grenzen einer Gleich- stellung von Frauen im 16. Jahrhundert wurden dabei sehr deutlich. Um das Thema "'Gleichstellung" ging es auch in der lebendigen Dialogpredigt der Emder Pastorinnen Etta Kumm und Ina Schulz. Auf dem Weg der Gleichstellung von Mann und Frau sind wir nach Meinung der beiden zwar um einiges weiter als zur Zeit Katharinas, dennoch gebe es in Gesellschaft und Kirche noch viel zu tun. Das gelte besonders bei gleichem Lohn für gleiche Arbeit und beim Frauenanteil in leitenden Positionen. Pastorin Schulz dankte besonders den beiden ehemaligen 7. Klassen der IGS und der ehemaligen 8c des Johannes-Althusius-Gymnasiums mit ihren ReligionslehrerInnen, sowie dem 3. Ausbildungsjahr der Friseurinnen an der BBSII für ihre kreativen Beiträge. Pastor Wolfgang Ritter, stellv. Superintendent des Kirchenkreises Emden-Leer, gratulierte der Martin-Luther-Kirche zu dieser Ausstellung und dankte besonders dem Team für die monatelange Vorbereitungsarbeit. Zum Team gehören neben den beiden Pastorinnen außerdem noch Evelin Hantke-Berning, Susanne und Rolf Kemner und Rita Steinbreder, Referentin im Frauenwerk der Landeskirche. Angesichts des Priestertums aller Gläubigen, so Ritter, gehöre der Zugang von Frauen und Männern zu allen kirchlichen Ämtern wesentlich und unverzichtbar zu jeder evangelischen Kirche dazu. Eine Abschaffung der Ordination von Frauen wie jüngst in der lettischen lutherischen Kirche sei deshalb völlig unverständlich und inakzeptabel.

Pastorenehepaar prägte in 27 Jahren die Gemeinde

Pastorenehepaar Schmidtke

Wolfgang und Jeanette Schmidtke wurden in der Friedenskirche Loga in den Ruhestand verabschiedet

„Ihnen ist in bewundernswerter Weise gelungen, junge Menschen im Blick zu behalten.“ Dieses Lob und viele weitere Worte der Anerkennung fand am Sonntag Superintendent Burghard Klemenz bei der Verabschiedung des Pastorenehepaares Wolfgang und Jeanette Schmidtke aus der evangelisch-lutherischen Friedenskirchengemeinde Loga. Dort versahen die beiden Theologen 27 Jahre lang ihren Dienst: er als hauptamtlicher Pastor der Gemeinde, sie als Pastorin im Ehrenamt. Nach ihrem Resturlaub treten sie am 1. September ihren Ruhestand an.
Eng wurde es am Sonntag sowohl in der Kirche beim Gottesdienst wie auch beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus. Gemeindemitglieder und Wegbegleiter standen Schlange, um sich mit persönlichen Worten von Schmidtkes zu verabschieden und Danke zu sagen. Große Dankbarkeit beim Blick auf die Lebensfülle, die sie in den 27 Jahren in Loga erlebten, drückte auch Pastor Schmidtke für sich und seine Frau aus. Burghard Klemenz erinnerte daran, dass Jeanette und Wolf-gang Schmidtke ein Auslandsvikariat in Bogotá absolviert hatten. „Wer Kolumbien kann, kann auch Ostfriesland“, sagte der Superintendent schmunzelnd. Vor Loga habe es aber noch die erste Pfarrstelle Schmidtkes in Hamelwörden bei Stade gegeben.
Der Gottesdienst, so Klemenz, habe für das Ehepaar immer im Zentrum gestanden. Zu den Schwerpunkten der Arbeit hätten aber auch die Seelsorge, Besuche im Krankenhaus und im Altenheim sowie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ge-hört. Bevor der Superintendent Wolfgang und Jeanette Schmidt-ke von ihren Aufgaben entpflichtete, dankte er ihnen für ihren Dienst in der Gemeinde und im Kirchenkreis. Um ein Grußwort war vom Kirchenvorstand auch Beatrix Kuhl gebeten worden. Sie spreche aber nicht als Bürgermeisterin, sondern als langjähriges Mitglied der Gemeinde, dessen Kinder hier schon den Kindergottesdienst besuchten, sagte sie. Ihre Familie schätze die Wärme und das Miteinander hier. „Sie haben die Gemeinde geprägt“, wandte sie sich an Schmidtkes. Mit Bedauern, aber auch Verständnis, habe die Gemeinde auf die Entscheidung des Pastoren-Ehepaares, in den Ruhestand zu gehen, reagiert. Das erklärte Hans-Hermann Woltmann als Vorsitzender des Kirchenvorstandes. „Sie sind immer hier willkommen“, lud er Schmidtkes nach ihrem Umzug zu Besuchen nach Loga ein. Einen besonderen Dank richtete Rudolfa Menzi an Jeanette Schmidtke, die 27 Jahre lang ehrenamtlich für den Kindergottesdienst verantwortlich gewesen sei. Das Team und die Kleinen sangen ein Lied. Am Gottesdienst beteiligt waren auch frühere Konfirmanden, der Blockflötenchor, die Gitarrenjugend und Organist Friedemann Seitz. Im Gemeindehaus spielte zur Überraschung die 13-jährige Christin Weiss Bratsche. Dort wurden Schmidtkes auch mit weiteren Dankesworten und Geschenken bedacht. Dazu gehörten zum Beispiel eine Marzipan-Torte mit Inschrift und Karten für das Weihnachtsoratorium in Hamburg. In der Hansestadt werden die Ruheständler künftig zu Hause sein. Dort leben die beiden Söhne: Michael und Andreas mit seiner Frau Tanja und Töchterchen Finja waren auch bei der Abschiedsfeier in Loga dabei.

Lebensretter zurück in Ostfriesland

Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr verabschiedete Jonas Buja aus Holtland am Hafen in Leer zum dreiwöchigen Einsatz der Aktion „Jugend Rettet“ zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Foto: Grundmann

Regionalbischof Klahr begrüßt Jonas Buja in Holtland - Erster Rettungseinsatz von „Jugend Rettet“ erfolgreich beendet

Am ersten Tag nach seiner Rückkehr hatten Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr und der Kirchenvorstand der Evangelisch-lutherischen Marien-Kirchengemeinde Holtland Jonas Buja mit
einem gemeinsamen Essen begrüßt. Jonas Buja (24), Kirchenvorsteher in Holtland und von Beruf Nautischer Wachoffizier, hatte ehrenamtlich an einem Einsatz zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer auf dem Schiff „Iuventa“ als Steuermann teilgenommen. Dieser erste dreiwöchige Einsatz von „Jugend Rettet“ hatte den Namen „Mission Solidarity“, um die uneingeschränkte Solidarität mit Menschen auf der Flucht zum Ausdruck zu bringen. Diese erste Mission wurde nun mit 1.388 Geretteten erfolgreich abgeschlossen. 

Hören Sie jetzt in der Box rechts eine Radiosendung mit Jonas Buja und Dr.Detlev Klahr vor der Abreise (aus urheberrechtlichen Gründen allerdings mit nur angespielten Musikbeiträgen)

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Große Spendenbereitschaft für „Brot für die Welt“

Superintendent Burghard Klemenz dankt für die Beiträge aus dem Kirchenkreis Emden-Leer
Emden/Leer. Im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Emden-Leer wurden im vergangenen Jahr insgesamt: 83.738,40 Euro an Kollekten und Spenden für die Aktion „Brot für die Welt“ gesammelt. Das geht aus der Jahresbilanz des evangelischen Hilfswerkes hervor, die jetzt vorgelegt worden ist. Für die insgesamt 4.646.412 Euro, die im Bereich der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers zusammenkamen, dankte „Brot für die Welt“-Bildungsreferent Uwe Becker allen, die dazu beigetragen haben: „Wir freuen uns, dass Spenderinnen und Spender „Brot für die Welt“ auch 2015 ihr Vertrauen geschenkt haben", sagte er. Für den Kirchenkreis Emden-Leer würdigte dessen Superintendent Burghard Klemenz das Engagement: „Ich freue mich, dass die Gemeinden des Kirchenkreises wieder einen so überzeugenden Beitrag für die Hilfe zur Selbsthilfe durch ,Brot für die Welt’ geleistet haben“, sagte er. Ganz besonders dankte er den vielen Einzelspendern. „Inzwischen sind Menschen aus Entwicklungsländern als Flüchtlinge zu uns gekommen. Auch hier gibt es in unseren Gemeinden beherzte Menschen, die sich persönlich einsetzen, um den Fremden das Ankommen zu erleichtern. Diese Hilfe müsste man noch hinzurechnen zu dem Einsatz an Spenden. Wir haben allen Grund zur Dankbarkeit für soviel selbstlose Hilfe für Menschen in Not!", betonte Superintendent Klemenz. Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von „Brot für die Welt“ im vergangenen Jahr mit 57,5 Millionen Euro unterstützt. Das sind 1,7 Millionen Euro mehr als im Vorjahr (55,8 Mio.). Im Zentrum der Arbeit von Brot für die Welt und seinen Partnerorganisationen standen im Jahr 2015 die Überwindung von Hunger und Mangelernährung, die Förderung von Bildung und Gesundheit, der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und die Wahrung der Menschenrechte. „ Brot für die Welt“ ist das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen. Gegründet 1959, fördert das Werk heute in mehr als 90 Ländern Projekte.

Vorträge der Sommerakademie ein voller Erfolg

Diplom-Politologe Heiko Kastner aus Meppen und Pastor Herbold. Foto: Dübbel

Sommerakademie der Lutherkirche Leer

Die Sommerakademie in der Lutherkirche Leer erfreut sich regen Interesses. Bis zu 100 Menschen verfolgen gespannt die Vorträge und nutzen die Gelegenheit des Austauschs rund um das Thema Reformation. Auf der Internetseite der Lutherkirchengemeinde Leer finden sich differenzierte Beiträge und zum Teil die Vorträge in voller Länge.

Lesen Sie hier mehr zur Sommerakademie

Dankbar an die Einweihung vor 125 Jahren erinnert

Die Besucher des Festgottesdienstes freuten sich zum Abschied über einen Händedruck und persönliche Worte von Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr an der Kirchentür. Foto: Dübbel

Jubiläum der Friedenskirche Loga / Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr hielt die Predigt im Festgottesdienst

Aus einer prachtvoll ausgestatteten Bibel las Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr im Festgottesdienst zum 125-jährigen Bestehen der evangelisch-lutherischen Friedenskirche Loga den Predigttext. Diese war der Gemeinde zur Einweihung des Gotteshauses von der „Ostfriesischen lutherischen Geistlichkeit“ geschenkt worden. Davon erzählte den zahlreichen Besuchern am Sonntag Pastor Wolfgang Schmidtke, der noch manche andere interessante Begebenheit aus der Gründungszeit recherchiert hatte. So hatte der Gemeindepastor auch das Originalprogramm für die Einweihung der Friedenskirche am 24. Juni 1891 dabei. Ein Festzug führte damals unter Glockengeläut von der Evenburg zur Kirche. Zur Schlüsselübergabe sang die Schuljugend „Tut mir auf die schöne Pforte“. Dieses Lied stimmte jetzt auch die Festgemeinde im fröhlichen und von Dankbarkeit geprägten Jubiläumsgottesdienst an ...

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Mädchen und Jungen als „kleine Pflanzen“ zum Blühen gebracht

Nach dem Gottesdienst begleiteten die Kinder Hannelore Gastmann aus der Kirche hinaus zum Empfang im Gemeindehaus. Foto: Dübbel

Kindergarten-Leiterin Hannelore Gastmann wurde in den Ruhestand verabschiedet

Ein riesiger bunter Blumenstrauß kam zusammen, als die Mädchen und Jungen des Kindergartens Logabirum sich von Hannelore Gastmann verabschiedeten. 24 Jahre lang hat sie die Einrichtung der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde geleitet. Sowohl beim Festgottesdienst in der Kirche wie auch beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus mussten die vielen Gäste, die der 64-Jährigen danken wollten, eng zusammenrücken. „Danke ist das Wort der Stunde“, sagte Hannelore Gastmann ihrerseits in ihrem Schlusswort, in der sie alle, die ihre Arbeit begleitet und unterstützt hatten, würdigte. Bis Ende August ist die Kita-Leiterin noch im Dienst, die Abschiedsfeier sollte aber nicht in die Eingewöhnungszeit der neuen Kinder fallen. Bevor sie die Leitung der Logabirumer Kita übernahm, war sie dort von 1977 bis 1985 schon Gruppenleiterin. Außerdem war sie in Loga, Rhaudermoor und im AWO-Sprachheilkindergarten tätig. „Sie hat Amt und Aufgaben zum Wohl der Kinder und der Gemeinde wahrgenommen“, sagte Pastor Andreas Bartels im Gottesdienst über die Logaerin. Die Botschaft von Jesus Christus habe sie nicht nur weitergegeben, sondern auch gelebt. Bartels blickte auf den großen Strauß, der entstanden war, weil jedes Kind Gastmann eine Blüte überreicht hatte: Viele Mädchen und Jungen habe sie wachsen und aufblühen sehen und jede dieser kleinen „Pflanzen“ gut auf den Weg gebracht. Als Leiterin habe sie den Kindergarten dahin geführt, wo er jetzt stehe. „Eine gute und einfühlsame Leitung und immer ein offenes Ohr“ attestierte Rita Fleischer, die im Namen des Mitarbeiterinnen-Teams sprach, ihrer Chefin. Mit einem gesungenen Grußwort bewegte Erzieherin Imke Frey, die Nachfolgerin von Hannelore Gastmann wird, diese und die Gäste. Sie hatte das Lied „Da berühren sich Himmel und Erde“ umgeschrieben: „Du berührst die Menschen auf Erden, so einzigartig wie du bist“, sang sie. Seit Januar 2012 ist der Kindertagesstättenverband Emden-Leer-Rhauderfehn Träger des Kindergartens und nimmt der Kirchengemeinde damit wesentliche Verwaltungsarbeiten ab. Dessen pädagogische Geschäftsführerin Alke Eden dankte Gastmann herzlich für 38 Jahre Engagement in Logabirum. Etwa 630 Kinder müsste nach ihrer Rechnung die Erzieherin in dieser Zeit begleitet haben. In Grußworten würdigten auch Elternvertreter, Regina Kubin als Rektorin der Grundschule Logabirum und Walter Klapproth für die Mitarbeitervertretung des Kirchenkreises das Wirken Hannelore Gastmanns. Die geht, wie sie selbst sagte, mit einem guten Gefühl in den Ruhestand. Darüber, dass sie dann mehr Zeit hat, freuen sich besonders auch ihr Mann Richard und die beiden Enkelkinder.
 

Nun Bestattungen unter Bäumen im Logaer Friedhofswäldchen

Das Friedhofswäldchen der Friedenskirchengemeinde Loga wurde im Rahmen einer Andacht in der Friedhofskapelle und anschließender Besichtigung des Geländes seiner Bestimmung übergeben. Foto: Dübbel

Friedenskirchengemeinde bietet dafür auf dem Erweiterungsgelände des Friedhofes Urnengrabstellen an

Immer häufiger wurde gegenüber der Evangelisch-lutherischen Friedenskirchengemeinde Loga, die Träger des dortigen Friedhofes ist, der Wunsch nach einer naturnahen Bestattung geäußert. Diese ist jetzt in einem Friedhofswäldchen möglich. „Ein langer Weg liegt hinter uns“, sagte Hans-Hermann Woltmann, Vorsitzender des Kirchenvorstands (KV), bei der Einweihung. Erste Überlegungen im Friedhofsausschuss und im Kirchenvorstand zur Nutzung der Erweiterungsfläche des Friedhofes habe es vor etwa drei Jahren gegeben. Besonderen Dank sprach Woltmann der Stadt Leer aus, von der die Kirchengemeinde rund 37.000 Euro zur Finanzierung des Vorhabens erhielt. Insgesamt sind etwa 40.000 Euro investiert worden. Der KV-Vorsitzende würdigte auch das Engagement von Landschaftsarchitektin Christine von Cölln, die Hilfe von Mitarbeitern der Lebenshilfe Leer bei der Gestaltung sowie die Arbeit des Friedhofsgärtners Jan Hendrischke, des Kirchenamtes und des federführenden Friedhofsausschusses mit Wolfgang Vogelsang an der Spitze. „Nah’ an der Natur – nah’ am Menschen – nah’ bei Gott“ hatte Pastor Wolfgang Schmidtke seine Ansprache überschrieben. Zur Andacht in der Friedhofskapelle und anschließenden Besichtigung des Geländes waren auch Leers Bürgermeisterin Beatrix Kuhl, Mitglieder des Stadtrates und weitere Interessierte gekommen. Wolfgang Vogelsang führte über den Friedhof und antwortete auf Fragen. Ab Juli ist für Bewohner aus dem Landkreis Leer eine Bestattung unter Bäumen im Friedhofswäldchen möglich. Pro Baum stehen dabei maximal acht Urnengrabstellen zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, das Nutzungsrecht an einer Partnergrabstelle zu erwerben. Um den Charakter des Friedhofswäldchens beizubehalten, sind keine individuellen Gestaltungen zugelassen.
Jede Urnengrabstelle wird durch eine kleine Liegeplatte gekennzeichnet, auf der Name, Geburts- und Sterbedatum stehen. Pastor Schmidtke hatte in der Andacht betont, dass dem kirchlichen Träger die Namensnennung der Toten und eine seelsorgliche Begleitung der Angehörigen wichtig seien. Einzelheiten zur Friedhofs- und Friedhofsgebührenordnung sind der Internetseite der Kirchengemeinde und einer neu gestalteten Broschüre „Informationen rund um den Friedhof Loga“ zu entnehmen.
 

Darbietungen und Atmosphäre begeisterten über 1000 Besucher

Volle Gotteshäuser und eine tolle Stimmung der Besucher gab es bei der Kulturnacht.

Kulturnacht der Leeraner Altstadtkirchen-Gemeinden / Viel Musik und ein Kabarett-Programm

Die Stimmung hätte auch bei der 13. Kulturnacht der Leeraner Altstadtkirchen am Freitag nicht besser sein können. Mehr als 1000 Besucher hatten sich von der Lutherkirchengemeinde, der Evangelisch-reformierten Gemeinde und der katholischen Gemeinde St. Michael einladen lassen. Nach dem Regen tagsüber zeigte sich auch das Wetter von seiner freundlichen Seite und erhöhte damit das Vergnügen, in den Darbietungs-Pausen an den Ständen draußen bei kühlen Getränken und warmen Brezeln angeregt miteinander zu plaudern. Thea Jouppien und ihr Mann Detlef gehören zu den vielen Kirchennacht-Fans, die seit Jahren dabei sind. „Wir sind immer wieder begeistert von der Vielfalt des Programms, von der tollen Atmosphäre in der Altstadt und von den Künstlern“, sagte die Leeranerin. Von den ebenso gut gelaunten ehrenamtlichen Helfern im Lutherhaus hatte sie sich gerade bewirten lassen. Spaß an der Veranstaltung war auch bei den Mitwirkenden zu spüren, die für die Unterhaltung der Gäste sorgten. So sprang der Funke zum Publikum über, das dann auch nicht mit Beifall geizte. Das musikalische Angebot lieferte für jeden Geschmack etwas. Mitwirkende waren die Band „Cladatje“ aus Ottersberg bei Bremen mit Klezmer-Musik, Heiko Ahrend und seine Bluegrass-Band, der Chor „Together“ mit „African Spirituals“, Matthias Eich und Freunde unter dem Motto „Vom Bach ins Digi-Tal – Instrumental mal anders“ , der Chor „Good News“ aus der Gemeinde St. Marien Leer-Loga, der Gospelchor „Blue Note“ der Lutherkirche, Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke (Orgel) und Ralf Papendick mit seiner Allstar-Band. Auch Kirchenkabarettistin Ulrike Böhmer aus Iserlohn kam mit ihrem Programm „Und sie bewegt sich doch“ bestens an. Als Erna in rotem Kostüm und schwarzen Feinkniestrümpfen hatte sie bei ihren „Visionen vonne Kirche“ die Lacher auf ihrer Seite. Bei aller Unterhaltung nahmen die Besucher auch die Schönheit von Lutherkirche, Großer Kirche und Kirche St. Michael wahr. Die beiden zuletzt genannten Gotteshäuser sind in den vergangenen Jahren sehr gelungen renoviert worden, das manchen Kulturnachtsbesuchern nun auffiel. Um 19.30 Uhr hatte das Programm begonnen, das bis 24 Uhr angesetzt war. „Cladatje“, Ralf Papendick und Heiko Ahrend mit ihren Bands verlängerten zum Vergnügen ihrer Zuhörer aber gerne. Da waren die Kirchen zwar nicht mehr voll besetzt, aber immer noch gut besucht. Und so manche Gäste sah man im Schein von Fackeln noch vor den Gebäuden beieinander ein Glas Wein oder anderes genießen.

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Statt im Wald sprach der Landesbischof in der Kirche

Landesbischof Ralf Meister (links) kurz vor Beginn des Gottesdienstes in der Johanneskirche zu Jherings-/Boekzetelerfehn im Gespräch mit Pastor Andreas Bartels aus Logabirum und Pastorin Imke Metz von der gastgebenden Gemeinde.

Traditioneller Freiluftgottesdienst wurde von Gut Stikelkamp in Hesel nach Jherings-/Boekzetelerfehn verlegt / In der Predigt von Ralf Meister ging es um die Barmherzigkeit

Bereits eine Woche nach dem Ostfriesischen Kirchentag war der hannoversche Landesbischof Ralf Meister wieder in Ostfriesland. Er wollte am Sonntag die Predigt beim Waldgottesdienst auf Gut Stikelkamp in Hesel halten. Die besondere Atmosphäre dieses traditionellen Freiluftgottesdienstes lernte Meister aber nicht kennen, weil der Regen unter anderem die Wege im Garten des Gutes aufgeweicht hatte. Deshalb wurde der Gottesdienst in die Johanneskirche zu Jherings-/Boekzetelerfehn verlegt. Andreas Bartels, Pastor der Kirchengemeinden Logabirum und Nortmoor, der die Leitung des Gottesdienstes hatte, begrüßte die über 200 Besucher. Er hob das Miteinander der zwölf lutherischen Kirchengemeinden aus den Kirchenkreisen Emden-Leer und Aurich hervor, die seit über 40 Jahren zum Waldgottesdienst einladen. Vereinigte Posaunenchöre unter der Leitung von Johann Berghaus und vereinigte Kirchenchöre unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Matthias Eich gestalteten den musikalischen Rahmen. Statt einer Antwort auf seine Frage, wo denn der Wald in Ostfriesland sei, müsse er nun mit einer in die Kirche gestellten Zimmerpflanze vorliebnehmen, begann der Landesbischof augenzwinkernd seine Ansprache. In seiner Predigt ging er auf die Aussage „Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ aus dem Lukas-Evangelium ein. „Barmherzigkeit steht auf der Liste der aussterbenden Worte ganz oben“, vermutete Ralf Meister. Sie sei zuerst eine Wesensbeschreibung von Gott selbst und bedeute dessen Mitsorge und ständiges Geleit der Menschen. „Was hält eine Stadt oder ein Dorf zusammen?“, fragte der Bischof. „Sich umeinander kümmern“ könne eine Umschreibung sein, aber sei das noch so? Barmherzigkeit könne man nicht theoretisch leben, man müsse sie tun. Jetzt, kurz vor der Sommerpause, fühlten sich Menschen manches Mal erschöpft. Dann sei es wichtig, mit Freunden zu sprechen, sich Barmherzigkeit gefallen zu lassen. Mit dem Kanzelsegen auf Plattdeutsch schloss Meister seine Predigt. Die Zuhörer dankten ihm mit Beifall. Die Kollekte des Gottesdienstes ergab 442,45 Euro und ist für die Arbeit der Leeraner Tafel bestimmt.
Am Ausgang schüttelte der Landesbischof den Besuchern zum Abschied die Hand. Und Konfirmanden können sich quasi über ein Autogramm von Meister freuen: Statt der ebenfalls anwesenden Gemeindepastorin Imke Metz bestätigte er ihnen schriftlich die Gottesdienstteilnahme. Bevor sich Ralf Meister auf den Rückweg nach Hannover machte, genoss er im alten Lehrerhaus in Stiekelkamperfehn Tee und Eierlikör-Torte. Ins Gespräch kam er dort auch mit Pastorin Dorle Liebermann-Garbers und Mitgliedern des Seniorenfrühstückskreises der St.-Nikolai-Kirchengemeinde, die sich um die Bewirtung kümmerten.

Dreißig Jahre Mitarbeitervertretung

Superintendent Burghard Klemenz und Gertrud Ciesielski (von links) und weitere Gäste bei der Verabschiedung.

In Leer wurde jetzt Gertrud Ciesielski mit großem Dank als Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV) des Ev.-luth. Kirchenkreises verabschiedet.

Der Kirchenkreisvorstand hatte sie zu einem kleinen Empfang eingeladen, um ihren engagierten Einsatz zu würdigen. Sie hat zusammengerechnet 30 Jahre lang die Interessen der stetig gestiegenen Anzahl von Mitarbeitenden vertreten. Die letzten Jahre war sie freigestelltes Mitglied und Vorsitzende der MAV. Sie hat die schwierige Zusammenlegung Emder und Leeraner Gemeinden zum neuen Kirchenkreis Emden – Leer begleitet. Und als Leiterin einer Kindertagesstätte in Heisfelde war sie in die Verhandlungen zur Gründung des Kindertagesstätten - Verbandes eingebunden. Auch hier setzte sie sich als Anwältin für die Interessen und Rechte der kirchlichen Beschäftigten ein. Klemenz hob besonders ihre Sachkenntnis hervor. Sie sei in Konfliktsituationen mehr an Lösungen als an Konfrontation interessiert gewesen. Das Amt der Vorsitzenden in der MAV endete mit der Neuwahl der Mitarbeitervertretung im Frühjahr. Während sich G. Ciesielski in den Ruhestand verabschiedete, wählte die Interessenvertretung der kirchlichen Mitarbeiter den Diakon Michael Vogt zum neuen Vorsitzenden.
 

Junge Leute präsentierten eine kreative Show

 Mit einer Show, für die es viel Beifall gab, feierte die Ten-Sing-Gruppe Moormerland ihr 30-jähriges Bestehen. Foto: Dübbel

Ten-Sing-Gruppe Moormerland hatte aus Anlass des 30-jährigen Bestehens eingeladen

Mit viel ansteckendem Spaß präsentierte die Ten-Sing-Gruppe Moormerland in der Turnhalle der Grundschule Warsingsfehn-West eine kreative Show: „Alles auf Anfang – 30 Jahre Ten Sing“ lautete das Motto passend zum runden Geburtstag der Gruppe. Musik, Gesang, aber auch Tanz und Theater, waren Elemente, für die es viel Beifall gab. Wiebke Buisker vom Leitungsteam hatte die rund 180 Besucher begrüßt. Abheben konnten die Zuhörer gleich zu Beginn mit den Ten-Singern, als die den Song „Wie ein Astronaut“ von Sido und Andreas Bourani interpretierten. Auch mit moderner Technik können die jungen Leute prima umgehen. So setzten sie ihre Darbietungen mit besonderer Lichttechnik in Szene. Und auf einer Leinwand zeigten sie zum Beispiel eine Nachrichtensendung, die sie selbst gespielt und aufgenommen hatten. Da nahmen sie etwa die extreme Smartphone-Nutzung vieler Gleichaltriger aufs Korn und erklärten, gemeinsam in der Ten-Sing-Gruppe Spaß zu haben, sei doch besser. Witzig war auch eine Performance, in dem sich ein Mädchen zum Titel „I will always love you“ von ihrem kaputten Game Boy verabschiedet. Ten Sing ist eine besondere Form von Jugendarbeit innerhalb des CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen). Zwischen 25 und 31 Teilnehmer im Alter von 13 bis 24 Jahren treffen sich dienstags im Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Jacobikirche Warsingsfehn. Anke Plesse, Wiebke Buisker, Saskia Erlenborn, Dana und Carina Schilling sowie Christina Akkermann bilden das Ten-Sing-Leitungsteam, das die Show mit vorbereitet hatte.

Freiluftgottesdienst bei herrlichem Sonnenschein

Rund 600 Teilnehmer feierten vor der Evenburg in Leer-Loga an Christi Himmelfahrt den gemeinsamen Gottesdienst evangelisch-lutherischer und evangelisch-reformierter Gemeinden. Foto: Dübbel

Evangelisch-lutherische und evangelisch-reformierte Gemeinden feierten an Christi Himmelfahrt gemeinsam in Loga

„Was für ein Wetter. Gott sei Dank!“ Mit diesen Worten begrüßte Christian Erchinger die rund 600 Teilnehmer des Freiluftgottesdienstes auf dem Vorplatz der Evenburg in Leer-Loga. So angetan wie der Pastor der evangelisch-lutherischen Paulus-Kirchengemeinde Heisfelde waren von der strahlenden Sonne sowie der herrlichen Kulisse von Schloss und Park auch die Besucher. Traditionell feiern evangelisch-reformierte und evangelisch-lutherische Gemeinden der Umgebung an Christi Himmelfahrt gemeinsam diesen Gottesdienst. Die Predigt hielt der Präsident der Evangelisch-reformierten Landeskirche, Dr. Martin Heimbucher. In der Apostelgeschichte des Lukas (Kapitel 1) stelle Christus seine Nachfolger in einen weiten Horizont, sagte er. Der Himmelfahrtsmorgen erinnere daran, dass Gott noch höher sei als die Kirchen. Auch der Spielraum für die Gedanken sei unter dem freien Himmel noch mal ein anderer. Der Kirchenpräsident machte auch darauf aufmerksam, dass Christen in Syrien vor einer Zerreißprobe zwischen Fliehen und Bleiben stünden. Die Menschen hier könnten ihnen keinen Rat geben, sich aber informieren, Kontakt halten und für die Glaubensgeschwister dort beten.  Zum musikalischen Rahmen des Gottesdienstes trugen ein gemeinsamer Kirchenchor unter der Leitung von Christa Pollmann-Busch und Silke Greiber, ein gemeinsamer Posaunenchor unter der Leitung von Martina Saathoff und Michael Busch (Keyboard) bei. Die Kollekte des Gottesdienstes kommt jeweils zur Hälfte der Leeraner Tafel und der Flüchtlingsarbeit des „Café International“ in Leer zugute. Wolfgang Schmidtke, Pastor der lutherischen Friedenskirchen-gemeinde Loga, erinnerte daran, dass jetzt seit 25 Jahren reformierte und lutherische Gemeinden gemeinsam den Gottesdienst an Christi Himmelfahrt feierten, der zuvor von reformierten Gemeinden begangen worden sei. Pastor Erchinger dankte allen Mitwirkenden und Helfern der Veranstaltung, darunter denen, die die vielen Bänke und Stühle aufgestellt hatten.

 

Initiative in Leer kämpft für Schutz des freien Sonntags im Handel

Superintendent Gerd Bohlen (2. von rechts) und sein Amtskollege Burghard Klemenz (rechts) zusammen mit den Mitstreitern der "Sonntagsallianz". Sie machen sich für faire Ladenöffnungen im Landkreis Leer stark.

„Ohne Sonntag ist jeder Tag ein Werktag!“ Unter diesem Motto macht sich ein Zusammenschluss aus Kirchen, Gewerkschaften und Vereinen dafür stark, dass die Sonntagsöffnungen im Landkreis Leer reduziert werden. Die „Allianz für den freien Sonntag im Landkreis Leer“ - zu der Vertreter der lutherischen, reformierten und katholischen Kirche, der Gewerkschaften ver.di und GEW sowie des Kreissportbundes Leer gehören – fordert von politischen Vertretern, den Schutz des freien Sonntags zu gewährleisten. 

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Tolle Ferienerlebnisse mit der Evangelischen Jugend

In den Sommerferien haben zahlreiche Kinder und Jugendliche wieder tolle Erfahrungen auf den Freizeiten der Evangelischen Jugend Emden-Leer gemacht. Beim diesjährigen Action-Camp fuhr Pastor Andreas Jäckel mit seinem Team zusammen mit den Jugendlichen eine Woche Kanu in Südfrankreich. In der zweiten Woche ging es dann ein wenig entspannter zu. Neben Möglichkeiten zum Sonnenbaden an der Costa Brava wurde mit Barcalona die Hauptstadt Kataloniens und nach Madrid der zweitgrößten Stadt Spaniens besichtigt. Auch ein gemeinsamer Besuch im AquaPark stand auf dem Programm. Neben dem gemeinsamen Erleben spielte auf der Fahrt auch das gegenseitige Kennenlernen, Spielen und Austauschen über Gott und die Welt eine wichtige Rolle. Der Evangelische Jugendhof auf Spiekeroog beherbergte in diesem Jahr die Teilnehmenden der Kinderfreizeit, die von Kirchenkreisjugenddiakon Olaf Wittmer-Kruse und seinem erfahrenen Team begleitet wurde. Das Insel-Wetter war einfach super, was auch ausgiebig genutzt wurde. Denn viele Spiele am Strand waren so möglich. An 2 Tagen konnte die Gruppe auch ausgiebig Baden gehen, weil dann Hochwasserzteit war und sich die Nordsee nicht von der Insel zurückgezogen hatte. Außerdem standen zahlreiche Spiele, Inselerkundungen und auch ein Besuch im Wattenmeerhaus an. Die gemeinsame Abende schlossen mit kurzen biblischen Impulsen und dem schon traditionellen Freizeit-Abendlied ab. Einfach schön...

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Konzert Perlen des Glaubens

Perlen des Glaubens - das Konzert in Heisfelde

So war der Ostfriesische Kirchentag vom 10.-12. Juni in Rhauderfehn

Die beiden Geschäftsführerinnen des 7.Ostfriesischen Kirchentages in Rhauderfehn (von links), Pastorin Bianca Spekker (ev.-ref.), Pastorin Marion Steinmeier (ev.-luth.), Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, Präses Hilke Klüver, Pastor Martin Sundermann (Langholt) und der Präsident des Kirchenkreistages Rhauderfehn, Helmut Collmann, wirkten im Abschlussgottesdienst auf dem Marktplatz mit. (Foto: Hannegreth Grundmann)

Der 7. Ostfriesische Kirchentag brachte Menschen zusammen aus ganz Ostfriesland, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim, aus verschiedenen Kirchen, Konfessionen und Gemeinschaften, Kirchentreue und Kirchenferne, Neugierige und Interessierte. Die Träger und Initiatoren, der Evangelisch-lutherische Sprengel Ostfriesland-Ems und die Evangelisch-reformierte Kirche waren sehr zufrieden. Der Ostfriesische Kirchentag bot eine Fülle von Teilnahme- und Erlebnismöglichkeiten: Konzerte, Mitmachaktionen, Gottesdienste, Workshops, Bibelarbeiten, Ausstellungen, Lesungen und vieles mehr. Viele Gemeinden und Einrichtungen aus dem Kirchenkreis Emden-Leer waren mit dabei.

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Von der Schwangerschaft bis zum ersten Lebensjahr

Die Babygruppen im DELFI sind bei der Evangelischen Familien-Bildungsstätte immer schnell ausgebucht. Foto: Fabi

Neues Komplettangebot der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Emden Schon seit 1976 – also seit 40 Jahren – bietet die Evangelische Familien-Bil

dungsstätte Emden Kurse für das erste Lebensjahr von Kindern an. Begonnen wurde mit Babymassagen. Unter dem Format „Das erste Jahr“ gibt es jetzt ein „Komplettangebot aus einer Hand“, welches prä- und postnatale Angebote beinhaltet. Die verschiedenen Kursangebote decken den Zeitraum von der Schwangerschaft bis zum ersten Lebensjahr ab.
Es gehört zum Anspruch der Familien-Bildungsstätte, mit ihren Kursangeboten immer „up to date“ zu sein, um so den ostfriesischen Eltern Bildungsangebote zu bieten, welche auch in Berlin, Hamburg oder anderen Großstädten aktuell großen Zuspruch erfahren. Die vielschichtigen Angebote sind die Antwort auf die Teilnehmerbedürfnisse und Wünsche. Das Fachangebot hilft, die nahezu unendliche Informationsflut zu kanalisieren und Unsicherheiten in der frühkindlichen Erziehung aufzulösen. Um die Suche nach einem passenden Kurs für die Eltern mit einem Baby oder Zwillingen zu erleichtern, hat die Familien-Bildungsstätte Emden den Flyer „Angebote für Mütter/Väter mit ihrem Babys bis zum 1. Lebensjahr“ sowie die zusätzliche Website das erstejahr.efb-emden-leer.de jetzt veröffentlicht.

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