Am Rande des Dollart: hier liegt unser Kirchenkreis - Foto: Kaminski

Kirche als Wegbegleiter - wie hier auf Borkum - Foto: Kaminski

Die Ahrendorgel in Leer - Foto: Oppermann

Kirche am Deich - Foto: Kaminski

Kirche mitten im Leben - Foto: Hunger

Evangelisch lutherischer Kirchenkreis Emden-Leer - Kirche mitten im Leben

Hilfe in Seenot

Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr verabschiedete Jonas Buja aus Holtland am Hafen in Leer zum dreiwöchigen Einsatz der Aktion „Jugend Rettet“ zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Foto: Grundmann

Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer

„Menschen, die an Christus glauben, blicken über den eigenen Tellerrand“, sagte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr in bei Radio Ostfriesland im Studio in Leer. Der Regionalbischof für den Evangelisch-lutherischen Sprengel Ostfriesland-Ems freut sich über das Engagement von Jonas Buja (24), Nautischer Wachoffizier und Kirchenvorsteher der Marienkirchengemeinde Holtland. „Kirchenvorsteher übernehmen Verantwortung vor Ort und bringen sich mit ihren Gaben und Berufen ein. Unterschiedliche Berufe und Begabungen gestalten gemeinsam Kirche. Ich freue mich, dass ein Kirchenvorsteher von uns bei dem ersten Einsatz des Rettungsschiffes Iuventa von ,Jugend Rettetʻ dabei ist.“ In der Sendung berichtete Jonas Buja einen Tag vor seiner Abreise über seinen Einsatz zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer. Von Malta aus begleitet Buja die insgesamt dreiwöchige Aktion. Im vergangenen Jahr hatte ein neunzehnjähriger Abiturient aus Berlin die Idee zur Gründung der Aktion „Jugend Rettet“, die nun durch Spenden und ehrenamtliches Engagement Gestalt gewonnen hat. Ein ehemaliger Fischtrawler wurde in einer Emder Werft umgebaut und stach von Emden aus in See. Vom 24. Juli an kreuzt die Iuventa zwei Wochen lang außerhalb der zwölf Meilenzone vor der libyschen Küste. Auf die Frage von Moderator Martin Kaminski, warum er solch einen Einsatz als Steuermann begleite, sagte Buja: „Als Mensch sieht man ungern zu, wenn andere Menschen sterben. Es gehört zu den vornehmsten Pflichten, die wir als Christen haben, anderen zu helfen. Als Nautiker kann ich da mithelfen.“ Jonas Buja hatte im vergangenen Jahr seine Ausbildung im Fachbereich Seefahrt an der Hochschule Emden/Leer in Leer abgeschlossen und hatte in seiner freien Zeit bereits einen Einsatz der Seawatch im Mittelmeer begleitet. Zur Durchführung des zweiten Einsatzes von „Jugend Rettet“ fehlt noch Geld. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann sich darüber im Internet unter www.jugendrettet.org informieren.

 Hören Sie jetzt in der Box rechts die gesamte Sendung (aus urheberrechtlichen Gründen allerdings mit nur angespielten Musikbeiträgen)

Schon Martin Luther wünschte sich ansprechende Gottesdienste

Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy (vorne links) mit Besuchern der Sommerakademie an der Lutherkirche Leer.

Vortrag von Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy bei der Sommerakademie der Lutherkirchengemeinde Leer

„Martin Luther wollte einen Gottesdienst, der junge Leute anspricht, in zeitgemäßer und verständlicher Sprache und mit ihrer Musik“. Das sagte der Landessuperintendent des Sprengels Stade, Dr. Hans Christian Brandy, der den zweiten Vortrag im Rahmen der Sommerakademie an der Lutherkirche Leer hielt. Die etwa 80 Zuhörer bedachten die Ausführungen zum Thema „Martin Luther und seine Reformation des Gottesdienstes“ mit viel Beifall. Pastor Christoph Herbold hatte die Gäste im Lutherhaus im Namen der Lutherkirchengemeinde und der Kooperationspartner der sechswöchigen Veranstaltungsreihe begrüßt. Er freute sich im Verlauf des Abends gemeinsam mit Dr. Brandy über den intensiven Meinungsaustausch der Besucher. In drei Gruppen kamen sie nach dem Vortrag in lockerer Atmosphäre bei einem Getränk miteinander zu Schwerpunkten des Themas ins Gespräch. Auf Fragen und Standpunkte dazu ging anschließend in großer Runde Dr. Brandy ein. In seinem Vortrag hatte der Landessuperintendent einen Bogen gespannt, der im spätmittelalterlichen gottesdienstlichen Leben begann und mit der Bedeutung der Einsichten Luthers für heutige Gottesdienste endete. Zehn Jahre vor dem Beginn der Reformation im Jahr 1517 wurde Luther Priester. Seine Reform des Gottesdienstes sei nur auf der Basis der Gottesdienstpraxis seiner Zeit zu verstehen, sagte Brandy. Christus als Erlöser und nicht als Richter zu sehen sei eine wichtige Einsicht Luthers gewesen, erklärte der Referent. Im Kern sei es dem Reformator immer um die Rechtfertigung des Menschen im Glauben allein aus Gottes Gnade gegangen. Er habe sich gegen religiösen Leistungsdruck gewandt. „Zentral für den Gottesdienst ist die Predigt“, sagte der Landessuperintendent. Auch diese Einsicht Luthers sei prägend gewesen. In der heutigen Informationsgesellschaft mit einer Überfülle an Worten müssten aber auch andere Akzente hinzukommen. Beim Abendmahl habe Luther schon früh angeregt, auch den Laien den Kelch zu reichen. In den vergangenen Jahrzehnten habe die lutherische Kirche stärker entdeckt, dass das Abendmahl neben dem Charakter der Sündenvergebung auch den eines Freudenmahls habe, dass es ein Fest der Gemeinschaft mit Gott und untereinander sei. „Lutherischer Gottesdienst ist sinnlich“, betonte Brandy. Die Bilderstürmer – gegen deren Gewalt sich auch Luther gewandt habe – hätten sich nicht durchgesetzt. Was nicht der Bibel widerspreche, bleibe erhalten, so etwa Bilder, Sakramente, reich ge-staltete Kirchen, Gerüche, Berührung, Bewegung, Tanz. Und auch wenn es theologische Unterschiede gebe, könne das lutherische Gottesdienstverständnis als ökumenisch bezeichnet werden. So könnten heute Katholiken und Protestanten gemeinsam Gottesdienst feiern. „Ich wünsche mir eine Buntheit an christusgemäßen und menschenfreundlichen Gottesdiensten, eine Pluralität an Formen, an Zeiten, an Musikstilen. Und ich meine, mit diesem Wunsch ganz auf der Linie von Luthers Reformation des Gottesdienstes zu sein“, schloss der Landessuperintendent seinen Vortrag.

Delegationen aus Indien und Uganda in Ostfriesland zu Gast

Indische Delegation vlnr Poonam Horo, Sushma Aind, Eliazer Topno und Sandya Sanga mit Pastor Michael Schaper

Auf Einladung der Gossner Mission haben zwei Delegationen aus Indien und Uganda vierzehn Tage lang Ostfriesland besucht. Den Abschluss bildete nun ein dreitägiger Aufenthalt in Berlin mit Gesprächen in der Gossner Zentrale und im Deutschen Bundestag. Anlass der Einladung war der 7. Ostfriesische Kirchentag in Rhauderfehn. Im Rahmenprogramm haben die beiden Delegationen unter der Leitung des ugandischen Bischofs Charles Odurkami und des Generalsekretärs der indischen Gosner Kirche, Eliazer Topno, insbesondere das deutsche Bildungssystem kennengelernt. Besuche in Kindergärten und den Berufsbildenden Schulen in Emden und Norden brachten den Jugendarbeitern, Lehrern und Pastoren die deutsche Ausbildungspraxis näher.

Dankbar an die Einweihung vor 125 Jahren erinnert

Die Besucher des Festgottesdienstes freuten sich zum Abschied über einen Händedruck und persönliche Worte von Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr an der Kirchentür. Foto: Dübbel

Jubiläum der Friedenskirche Loga / Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr hielt die Predigt im Festgottesdienst

Aus einer prachtvoll ausgestatteten Bibel las Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr im Festgottesdienst zum 125-jährigen Bestehen der evangelisch-lutherischen Friedenskirche Loga den Predigttext. Diese war der Gemeinde zur Einweihung des Gotteshauses von der „Ostfriesischen lutherischen Geistlichkeit“ geschenkt worden. Davon erzählte den zahlreichen Besuchern am Sonntag Pastor Wolfgang Schmidtke, der noch manche andere interessante Begebenheit aus der Gründungszeit recherchiert hatte. So hatte der Gemeindepastor auch das Originalprogramm für die Einweihung der Friedenskirche am 24. Juni 1891 dabei. Ein Festzug führte damals unter Glockengeläut von der Evenburg zur Kirche. Zur Schlüsselübergabe sang die Schuljugend „Tut mir auf die schöne Pforte“. Dieses Lied stimmte jetzt auch die Festgemeinde im fröhlichen und von Dankbarkeit geprägten Jubiläumsgottesdienst an ...

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Mädchen und Jungen als „kleine Pflanzen“ zum Blühen gebracht

Nach dem Gottesdienst begleiteten die Kinder Hannelore Gastmann aus der Kirche hinaus zum Empfang im Gemeindehaus. Foto: Dübbel

Kindergarten-Leiterin Hannelore Gastmann wurde in den Ruhestand verabschiedet

Ein riesiger bunter Blumenstrauß kam zusammen, als die Mädchen und Jungen des Kindergartens Logabirum sich von Hannelore Gastmann verabschiedeten. 24 Jahre lang hat sie die Einrichtung der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde geleitet. Sowohl beim Festgottesdienst in der Kirche wie auch beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus mussten die vielen Gäste, die der 64-Jährigen danken wollten, eng zusammenrücken. „Danke ist das Wort der Stunde“, sagte Hannelore Gastmann ihrerseits in ihrem Schlusswort, in der sie alle, die ihre Arbeit begleitet und unterstützt hatten, würdigte. Bis Ende August ist die Kita-Leiterin noch im Dienst, die Abschiedsfeier sollte aber nicht in die Eingewöhnungszeit der neuen Kinder fallen. Bevor sie die Leitung der Logabirumer Kita übernahm, war sie dort von 1977 bis 1985 schon Gruppenleiterin. Außerdem war sie in Loga, Rhaudermoor und im AWO-Sprachheilkindergarten tätig. „Sie hat Amt und Aufgaben zum Wohl der Kinder und der Gemeinde wahrgenommen“, sagte Pastor Andreas Bartels im Gottesdienst über die Logaerin. Die Botschaft von Jesus Christus habe sie nicht nur weitergegeben, sondern auch gelebt. Bartels blickte auf den großen Strauß, der entstanden war, weil jedes Kind Gastmann eine Blüte überreicht hatte: Viele Mädchen und Jungen habe sie wachsen und aufblühen sehen und jede dieser kleinen „Pflanzen“ gut auf den Weg gebracht. Als Leiterin habe sie den Kindergarten dahin geführt, wo er jetzt stehe. „Eine gute und einfühlsame Leitung und immer ein offenes Ohr“ attestierte Rita Fleischer, die im Namen des Mitarbeiterinnen-Teams sprach, ihrer Chefin. Mit einem gesungenen Grußwort bewegte Erzieherin Imke Frey, die Nachfolgerin von Hannelore Gastmann wird, diese und die Gäste. Sie hatte das Lied „Da berühren sich Himmel und Erde“ umgeschrieben: „Du berührst die Menschen auf Erden, so einzigartig wie du bist“, sang sie. Seit Januar 2012 ist der Kindertagesstättenverband Emden-Leer-Rhauderfehn Träger des Kindergartens und nimmt der Kirchengemeinde damit wesentliche Verwaltungsarbeiten ab. Dessen pädagogische Geschäftsführerin Alke Eden dankte Gastmann herzlich für 38 Jahre Engagement in Logabirum. Etwa 630 Kinder müsste nach ihrer Rechnung die Erzieherin in dieser Zeit begleitet haben. In Grußworten würdigten auch Elternvertreter, Regina Kubin als Rektorin der Grundschule Logabirum und Walter Klapproth für die Mitarbeitervertretung des Kirchenkreises das Wirken Hannelore Gastmanns. Die geht, wie sie selbst sagte, mit einem guten Gefühl in den Ruhestand. Darüber, dass sie dann mehr Zeit hat, freuen sich besonders auch ihr Mann Richard und die beiden Enkelkinder.
 

Nun Bestattungen unter Bäumen im Logaer Friedhofswäldchen

Das Friedhofswäldchen der Friedenskirchengemeinde Loga wurde im Rahmen einer Andacht in der Friedhofskapelle und anschließender Besichtigung des Geländes seiner Bestimmung übergeben. Foto: Dübbel

Friedenskirchengemeinde bietet dafür auf dem Erweiterungsgelände des Friedhofes Urnengrabstellen an

Immer häufiger wurde gegenüber der Evangelisch-lutherischen Friedenskirchengemeinde Loga, die Träger des dortigen Friedhofes ist, der Wunsch nach einer naturnahen Bestattung geäußert. Diese ist jetzt in einem Friedhofswäldchen möglich. „Ein langer Weg liegt hinter uns“, sagte Hans-Hermann Woltmann, Vorsitzender des Kirchenvorstands (KV), bei der Einweihung. Erste Überlegungen im Friedhofsausschuss und im Kirchenvorstand zur Nutzung der Erweiterungsfläche des Friedhofes habe es vor etwa drei Jahren gegeben. Besonderen Dank sprach Woltmann der Stadt Leer aus, von der die Kirchengemeinde rund 37.000 Euro zur Finanzierung des Vorhabens erhielt. Insgesamt sind etwa 40.000 Euro investiert worden. Der KV-Vorsitzende würdigte auch das Engagement von Landschaftsarchitektin Christine von Cölln, die Hilfe von Mitarbeitern der Lebenshilfe Leer bei der Gestaltung sowie die Arbeit des Friedhofsgärtners Jan Hendrischke, des Kirchenamtes und des federführenden Friedhofsausschusses mit Wolfgang Vogelsang an der Spitze. „Nah’ an der Natur – nah’ am Menschen – nah’ bei Gott“ hatte Pastor Wolfgang Schmidtke seine Ansprache überschrieben. Zur Andacht in der Friedhofskapelle und anschließenden Besichtigung des Geländes waren auch Leers Bürgermeisterin Beatrix Kuhl, Mitglieder des Stadtrates und weitere Interessierte gekommen. Wolfgang Vogelsang führte über den Friedhof und antwortete auf Fragen. Ab Juli ist für Bewohner aus dem Landkreis Leer eine Bestattung unter Bäumen im Friedhofswäldchen möglich. Pro Baum stehen dabei maximal acht Urnengrabstellen zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, das Nutzungsrecht an einer Partnergrabstelle zu erwerben. Um den Charakter des Friedhofswäldchens beizubehalten, sind keine individuellen Gestaltungen zugelassen.
Jede Urnengrabstelle wird durch eine kleine Liegeplatte gekennzeichnet, auf der Name, Geburts- und Sterbedatum stehen. Pastor Schmidtke hatte in der Andacht betont, dass dem kirchlichen Träger die Namensnennung der Toten und eine seelsorgliche Begleitung der Angehörigen wichtig seien. Einzelheiten zur Friedhofs- und Friedhofsgebührenordnung sind der Internetseite der Kirchengemeinde und einer neu gestalteten Broschüre „Informationen rund um den Friedhof Loga“ zu entnehmen.
 

Darbietungen und Atmosphäre begeisterten über 1000 Besucher

Volle Gotteshäuser und eine tolle Stimmung der Besucher gab es bei der Kulturnacht.

Kulturnacht der Leeraner Altstadtkirchen-Gemeinden / Viel Musik und ein Kabarett-Programm

Die Stimmung hätte auch bei der 13. Kulturnacht der Leeraner Altstadtkirchen am Freitag nicht besser sein können. Mehr als 1000 Besucher hatten sich von der Lutherkirchengemeinde, der Evangelisch-reformierten Gemeinde und der katholischen Gemeinde St. Michael einladen lassen. Nach dem Regen tagsüber zeigte sich auch das Wetter von seiner freundlichen Seite und erhöhte damit das Vergnügen, in den Darbietungs-Pausen an den Ständen draußen bei kühlen Getränken und warmen Brezeln angeregt miteinander zu plaudern. Thea Jouppien und ihr Mann Detlef gehören zu den vielen Kirchennacht-Fans, die seit Jahren dabei sind. „Wir sind immer wieder begeistert von der Vielfalt des Programms, von der tollen Atmosphäre in der Altstadt und von den Künstlern“, sagte die Leeranerin. Von den ebenso gut gelaunten ehrenamtlichen Helfern im Lutherhaus hatte sie sich gerade bewirten lassen. Spaß an der Veranstaltung war auch bei den Mitwirkenden zu spüren, die für die Unterhaltung der Gäste sorgten. So sprang der Funke zum Publikum über, das dann auch nicht mit Beifall geizte. Das musikalische Angebot lieferte für jeden Geschmack etwas. Mitwirkende waren die Band „Cladatje“ aus Ottersberg bei Bremen mit Klezmer-Musik, Heiko Ahrend und seine Bluegrass-Band, der Chor „Together“ mit „African Spirituals“, Matthias Eich und Freunde unter dem Motto „Vom Bach ins Digi-Tal – Instrumental mal anders“ , der Chor „Good News“ aus der Gemeinde St. Marien Leer-Loga, der Gospelchor „Blue Note“ der Lutherkirche, Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke (Orgel) und Ralf Papendick mit seiner Allstar-Band. Auch Kirchenkabarettistin Ulrike Böhmer aus Iserlohn kam mit ihrem Programm „Und sie bewegt sich doch“ bestens an. Als Erna in rotem Kostüm und schwarzen Feinkniestrümpfen hatte sie bei ihren „Visionen vonne Kirche“ die Lacher auf ihrer Seite. Bei aller Unterhaltung nahmen die Besucher auch die Schönheit von Lutherkirche, Großer Kirche und Kirche St. Michael wahr. Die beiden zuletzt genannten Gotteshäuser sind in den vergangenen Jahren sehr gelungen renoviert worden, das manchen Kulturnachtsbesuchern nun auffiel. Um 19.30 Uhr hatte das Programm begonnen, das bis 24 Uhr angesetzt war. „Cladatje“, Ralf Papendick und Heiko Ahrend mit ihren Bands verlängerten zum Vergnügen ihrer Zuhörer aber gerne. Da waren die Kirchen zwar nicht mehr voll besetzt, aber immer noch gut besucht. Und so manche Gäste sah man im Schein von Fackeln noch vor den Gebäuden beieinander ein Glas Wein oder anderes genießen.

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Statt im Wald sprach der Landesbischof in der Kirche

Landesbischof Ralf Meister (links) kurz vor Beginn des Gottesdienstes in der Johanneskirche zu Jherings-/Boekzetelerfehn im Gespräch mit Pastor Andreas Bartels aus Logabirum und Pastorin Imke Metz von der gastgebenden Gemeinde.

Traditioneller Freiluftgottesdienst wurde von Gut Stikelkamp in Hesel nach Jherings-/Boekzetelerfehn verlegt / In der Predigt von Ralf Meister ging es um die Barmherzigkeit

Bereits eine Woche nach dem Ostfriesischen Kirchentag war der hannoversche Landesbischof Ralf Meister wieder in Ostfriesland. Er wollte am Sonntag die Predigt beim Waldgottesdienst auf Gut Stikelkamp in Hesel halten. Die besondere Atmosphäre dieses traditionellen Freiluftgottesdienstes lernte Meister aber nicht kennen, weil der Regen unter anderem die Wege im Garten des Gutes aufgeweicht hatte. Deshalb wurde der Gottesdienst in die Johanneskirche zu Jherings-/Boekzetelerfehn verlegt. Andreas Bartels, Pastor der Kirchengemeinden Logabirum und Nortmoor, der die Leitung des Gottesdienstes hatte, begrüßte die über 200 Besucher. Er hob das Miteinander der zwölf lutherischen Kirchengemeinden aus den Kirchenkreisen Emden-Leer und Aurich hervor, die seit über 40 Jahren zum Waldgottesdienst einladen. Vereinigte Posaunenchöre unter der Leitung von Johann Berghaus und vereinigte Kirchenchöre unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Matthias Eich gestalteten den musikalischen Rahmen. Statt einer Antwort auf seine Frage, wo denn der Wald in Ostfriesland sei, müsse er nun mit einer in die Kirche gestellten Zimmerpflanze vorliebnehmen, begann der Landesbischof augenzwinkernd seine Ansprache. In seiner Predigt ging er auf die Aussage „Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist“ aus dem Lukas-Evangelium ein. „Barmherzigkeit steht auf der Liste der aussterbenden Worte ganz oben“, vermutete Ralf Meister. Sie sei zuerst eine Wesensbeschreibung von Gott selbst und bedeute dessen Mitsorge und ständiges Geleit der Menschen. „Was hält eine Stadt oder ein Dorf zusammen?“, fragte der Bischof. „Sich umeinander kümmern“ könne eine Umschreibung sein, aber sei das noch so? Barmherzigkeit könne man nicht theoretisch leben, man müsse sie tun. Jetzt, kurz vor der Sommerpause, fühlten sich Menschen manches Mal erschöpft. Dann sei es wichtig, mit Freunden zu sprechen, sich Barmherzigkeit gefallen zu lassen. Mit dem Kanzelsegen auf Plattdeutsch schloss Meister seine Predigt. Die Zuhörer dankten ihm mit Beifall. Die Kollekte des Gottesdienstes ergab 442,45 Euro und ist für die Arbeit der Leeraner Tafel bestimmt.
Am Ausgang schüttelte der Landesbischof den Besuchern zum Abschied die Hand. Und Konfirmanden können sich quasi über ein Autogramm von Meister freuen: Statt der ebenfalls anwesenden Gemeindepastorin Imke Metz bestätigte er ihnen schriftlich die Gottesdienstteilnahme. Bevor sich Ralf Meister auf den Rückweg nach Hannover machte, genoss er im alten Lehrerhaus in Stiekelkamperfehn Tee und Eierlikör-Torte. Ins Gespräch kam er dort auch mit Pastorin Dorle Liebermann-Garbers und Mitgliedern des Seniorenfrühstückskreises der St.-Nikolai-Kirchengemeinde, die sich um die Bewirtung kümmerten.

Dreißig Jahre Mitarbeitervertretung

Superintendent Burghard Klemenz und Gertrud Ciesielski (von links) und weitere Gäste bei der Verabschiedung.

In Leer wurde jetzt Gertrud Ciesielski mit großem Dank als Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV) des Ev.-luth. Kirchenkreises verabschiedet.

Der Kirchenkreisvorstand hatte sie zu einem kleinen Empfang eingeladen, um ihren engagierten Einsatz zu würdigen. Sie hat zusammengerechnet 30 Jahre lang die Interessen der stetig gestiegenen Anzahl von Mitarbeitenden vertreten. Die letzten Jahre war sie freigestelltes Mitglied und Vorsitzende der MAV. Sie hat die schwierige Zusammenlegung Emder und Leeraner Gemeinden zum neuen Kirchenkreis Emden – Leer begleitet. Und als Leiterin einer Kindertagesstätte in Heisfelde war sie in die Verhandlungen zur Gründung des Kindertagesstätten - Verbandes eingebunden. Auch hier setzte sie sich als Anwältin für die Interessen und Rechte der kirchlichen Beschäftigten ein. Klemenz hob besonders ihre Sachkenntnis hervor. Sie sei in Konfliktsituationen mehr an Lösungen als an Konfrontation interessiert gewesen. Das Amt der Vorsitzenden in der MAV endete mit der Neuwahl der Mitarbeitervertretung im Frühjahr. Während sich G. Ciesielski in den Ruhestand verabschiedete, wählte die Interessenvertretung der kirchlichen Mitarbeiter den Diakon Michael Vogt zum neuen Vorsitzenden.
 

Junge Leute präsentierten eine kreative Show

 Mit einer Show, für die es viel Beifall gab, feierte die Ten-Sing-Gruppe Moormerland ihr 30-jähriges Bestehen. Foto: Dübbel

Ten-Sing-Gruppe Moormerland hatte aus Anlass des 30-jährigen Bestehens eingeladen

Mit viel ansteckendem Spaß präsentierte die Ten-Sing-Gruppe Moormerland in der Turnhalle der Grundschule Warsingsfehn-West eine kreative Show: „Alles auf Anfang – 30 Jahre Ten Sing“ lautete das Motto passend zum runden Geburtstag der Gruppe. Musik, Gesang, aber auch Tanz und Theater, waren Elemente, für die es viel Beifall gab. Wiebke Buisker vom Leitungsteam hatte die rund 180 Besucher begrüßt. Abheben konnten die Zuhörer gleich zu Beginn mit den Ten-Singern, als die den Song „Wie ein Astronaut“ von Sido und Andreas Bourani interpretierten. Auch mit moderner Technik können die jungen Leute prima umgehen. So setzten sie ihre Darbietungen mit besonderer Lichttechnik in Szene. Und auf einer Leinwand zeigten sie zum Beispiel eine Nachrichtensendung, die sie selbst gespielt und aufgenommen hatten. Da nahmen sie etwa die extreme Smartphone-Nutzung vieler Gleichaltriger aufs Korn und erklärten, gemeinsam in der Ten-Sing-Gruppe Spaß zu haben, sei doch besser. Witzig war auch eine Performance, in dem sich ein Mädchen zum Titel „I will always love you“ von ihrem kaputten Game Boy verabschiedet. Ten Sing ist eine besondere Form von Jugendarbeit innerhalb des CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen). Zwischen 25 und 31 Teilnehmer im Alter von 13 bis 24 Jahren treffen sich dienstags im Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Jacobikirche Warsingsfehn. Anke Plesse, Wiebke Buisker, Saskia Erlenborn, Dana und Carina Schilling sowie Christina Akkermann bilden das Ten-Sing-Leitungsteam, das die Show mit vorbereitet hatte.

Freiluftgottesdienst bei herrlichem Sonnenschein

Rund 600 Teilnehmer feierten vor der Evenburg in Leer-Loga an Christi Himmelfahrt den gemeinsamen Gottesdienst evangelisch-lutherischer und evangelisch-reformierter Gemeinden. Foto: Dübbel

Evangelisch-lutherische und evangelisch-reformierte Gemeinden feierten an Christi Himmelfahrt gemeinsam in Loga

„Was für ein Wetter. Gott sei Dank!“ Mit diesen Worten begrüßte Christian Erchinger die rund 600 Teilnehmer des Freiluftgottesdienstes auf dem Vorplatz der Evenburg in Leer-Loga. So angetan wie der Pastor der evangelisch-lutherischen Paulus-Kirchengemeinde Heisfelde waren von der strahlenden Sonne sowie der herrlichen Kulisse von Schloss und Park auch die Besucher. Traditionell feiern evangelisch-reformierte und evangelisch-lutherische Gemeinden der Umgebung an Christi Himmelfahrt gemeinsam diesen Gottesdienst. Die Predigt hielt der Präsident der Evangelisch-reformierten Landeskirche, Dr. Martin Heimbucher. In der Apostelgeschichte des Lukas (Kapitel 1) stelle Christus seine Nachfolger in einen weiten Horizont, sagte er. Der Himmelfahrtsmorgen erinnere daran, dass Gott noch höher sei als die Kirchen. Auch der Spielraum für die Gedanken sei unter dem freien Himmel noch mal ein anderer. Der Kirchenpräsident machte auch darauf aufmerksam, dass Christen in Syrien vor einer Zerreißprobe zwischen Fliehen und Bleiben stünden. Die Menschen hier könnten ihnen keinen Rat geben, sich aber informieren, Kontakt halten und für die Glaubensgeschwister dort beten.  Zum musikalischen Rahmen des Gottesdienstes trugen ein gemeinsamer Kirchenchor unter der Leitung von Christa Pollmann-Busch und Silke Greiber, ein gemeinsamer Posaunenchor unter der Leitung von Martina Saathoff und Michael Busch (Keyboard) bei. Die Kollekte des Gottesdienstes kommt jeweils zur Hälfte der Leeraner Tafel und der Flüchtlingsarbeit des „Café International“ in Leer zugute. Wolfgang Schmidtke, Pastor der lutherischen Friedenskirchen-gemeinde Loga, erinnerte daran, dass jetzt seit 25 Jahren reformierte und lutherische Gemeinden gemeinsam den Gottesdienst an Christi Himmelfahrt feierten, der zuvor von reformierten Gemeinden begangen worden sei. Pastor Erchinger dankte allen Mitwirkenden und Helfern der Veranstaltung, darunter denen, die die vielen Bänke und Stühle aufgestellt hatten.

 

Kirche auf dem Weg zum Strand

Endlich sind Sommerferien! Viele haben jetzt Urlaub und können endlich ihre Seele baumeln lassen! Manche verreisen. Gerade am Urlaubsort ergeben sich besondere Chancen, dem Leben neu auf die Spur zu kommen. Hören Sie hier einen Radiobeitrag mit unserem Pastor Jörg Schulze von der Insel Borkum, erschienen in der Reihe "Augenblick mal".

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Eine kleine Nachtmusik bei Kerzenschein

Konzerte am 27. Juli in Holtgaste und am 28. Juli in Stiekelkamperfehn
Die traditionelle Nachtmusik im Kerzenschein mit dem Rheiderland-Barock-Consort findet am 27. Juli um 21 Uhr in der Liudgerikirche in Jemgum-Holtgaste statt. Auch in diesem Jahr bieten die drei Musiker mit Jane Eich (Sopran und Violine), Armin Angert (Barocklaute) und Matthias Eich (Cembalo) ein abwechslungsreiches Programm mit Instrumental- und Vokalmusik des 18. Jahrhunderts. Die Holtgaster Kirche wird wieder vom Kerzenlicht erleuchtet und das Publikum mit den facettenreichen Klängen des Barock-Consorts verzaubern. Im Anschluss an das Konzert wird zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. Der Eintritt ist frei.Das Konzert wird am 28. Juli um 21 Uhr in der St.-Nikolai-Kirche in Stiekelkamperfehn wiederholt.

Der 24. Internationale Leeraner Orgelsommer

Zu den festlichen Konzerten des Internationalen Leeraner Orgelsommers laden nun schon zum 24. Mal die beiden großen evangelischen Innenstadtgemeinden ein. Bis Ende Juli sind jeweils donnerstags um 20 Uhr in der Lutherkirche und in der reformierten Großen Kirche facettenreiche Orgelkonzerte zu hören. Die künstlerischen Leiter, Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke und Kirchenmusikdirektor Joachim Gehrold, werden selbst die „Königin der Instrumente“ erklingen lassen, haben aber auch international renommierte Gastorganisten gewinnen können. Die Orgelkonzerte finden an der Ahrend-Orgel der Lutherkirche Leer statt: am 7. Juli (Frantisek Vanicek, Tschechien: Werke von Froberger, Pachelbel, Cernohorsky, Buxtehude, Bach u.a.). Die darauf folgenden Konzerte erklingen an der historischen Orgel der Großen Kirche Leer: am 14. Juli (Annie Laver, Syracuse / New York: Werke von Mendelssohn, Bach, Buxtehude, Pärt u.a.), am 21. Juli (Pieter Dirksen (Culemborg / Niederlande: Werke von Bach, Krebs, Boëly, Reger) und am 28. Juli (Landeskirchenmusikdirektor Winfried Dahlke und Darija Schneiderova, Weener: Werke von Lübeck, Bach und zu vier Händen: Merkel, Beethoven, Kellner, Albrechtsberger).

Sommerakademie an der Lutherkirche Leer

Martin Luther ist eine Person, die in der bunten konfessionellen Landschaft Leers Menschen bewegt und zur Stellungnahme herausfordert. Zu erinnern ist an Diskussionen in der Stadtgesellschaft z.B. über "Luther und die Juden". Auch das Reformationsjubiläum 2017 bringt einen erhöhten Orientierungsbedarf mit sich. Die Lutherkirchengemeinde ist herausgefordert, sich zu ihrem Namenspatron zu verhalten. An sechs Terminen während der niedersächsischen Sommerferien werden aktuelle Fragestellungen zu Person, Werk und Wirkung Martin Luthers aufgenommen. Ausgewiesene Fachleute, die gut verständliche Aufbereitung und das schöne Ambiente der sommerlichen Leeraner Altstadt bilden die Bestandteile dieser attraktiven Veranstaltungsreihe.

Termin: 24. Juni bis 04. August

Weitere Infos und Termine zur Sommerakademie

So war der Ostfriesische Kirchentag vom 10.-12. Juni in Rhauderfehn

Die beiden Geschäftsführerinnen des 7.Ostfriesischen Kirchentages in Rhauderfehn (von links), Pastorin Bianca Spekker (ev.-ref.), Pastorin Marion Steinmeier (ev.-luth.), Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, Präses Hilke Klüver, Pastor Martin Sundermann (Langholt) und der Präsident des Kirchenkreistages Rhauderfehn, Helmut Collmann, wirkten im Abschlussgottesdienst auf dem Marktplatz mit. (Foto: Hannegreth Grundmann)

Der 7. Ostfriesische Kirchentag brachte Menschen zusammen aus ganz Ostfriesland, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim, aus verschiedenen Kirchen, Konfessionen und Gemeinschaften, Kirchentreue und Kirchenferne, Neugierige und Interessierte. Die Träger und Initiatoren, der Evangelisch-lutherische Sprengel Ostfriesland-Ems und die Evangelisch-reformierte Kirche waren sehr zufrieden. Der Ostfriesische Kirchentag bot eine Fülle von Teilnahme- und Erlebnismöglichkeiten: Konzerte, Mitmachaktionen, Gottesdienste, Workshops, Bibelarbeiten, Ausstellungen, Lesungen und vieles mehr. Viele Gemeinden und Einrichtungen aus dem Kirchenkreis Emden-Leer waren mit dabei.

Zur Webseite des OKT

Von der Schwangerschaft bis zum ersten Lebensjahr

Die Babygruppen im DELFI sind bei der Evangelischen Familien-Bildungsstätte immer schnell ausgebucht. Foto: Fabi

Neues Komplettangebot der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Emden Schon seit 1976 – also seit 40 Jahren – bietet die Evangelische Familien-Bil

dungsstätte Emden Kurse für das erste Lebensjahr von Kindern an. Begonnen wurde mit Babymassagen. Unter dem Format „Das erste Jahr“ gibt es jetzt ein „Komplettangebot aus einer Hand“, welches prä- und postnatale Angebote beinhaltet. Die verschiedenen Kursangebote decken den Zeitraum von der Schwangerschaft bis zum ersten Lebensjahr ab.
Es gehört zum Anspruch der Familien-Bildungsstätte, mit ihren Kursangeboten immer „up to date“ zu sein, um so den ostfriesischen Eltern Bildungsangebote zu bieten, welche auch in Berlin, Hamburg oder anderen Großstädten aktuell großen Zuspruch erfahren. Die vielschichtigen Angebote sind die Antwort auf die Teilnehmerbedürfnisse und Wünsche. Das Fachangebot hilft, die nahezu unendliche Informationsflut zu kanalisieren und Unsicherheiten in der frühkindlichen Erziehung aufzulösen. Um die Suche nach einem passenden Kurs für die Eltern mit einem Baby oder Zwillingen zu erleichtern, hat die Familien-Bildungsstätte Emden den Flyer „Angebote für Mütter/Väter mit ihrem Babys bis zum 1. Lebensjahr“ sowie die zusätzliche Website das erstejahr.efb-emden-leer.de jetzt veröffentlicht.

Zur Webseite der EFB

Wir bei Radio Ostfriesland: "Auszeit" und "Schwanenflug"

In der Livesendung "Schwanenflug" jeden Dienstag ab 18.05 Uhr gibt es viel Musik und aktuelle lutherische Themen. Werktags um kurz vor 7.00 Uhr gibt es die Auszeit, den guten Gedanken für den Tag!

Radio Ostfriesland

Moin und Herzlich Willkommen