Zwei Einrichtungen stellen sich beim Sommerfest vor

Die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention und „Die Eule“ laden für den 10. August ein / Träger ist der Evangelische Diakonieverband in Ostfriesland

Ihre Arbeit überschneidet sich in manchen Bereichen, es gibt eine gute Kooperation miteinander und beide befinden sich in Trägerschaft des Evangelischen Diakonieverbandes in Ostfriesland: Das war für die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention und die Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung „Die Eule“ Anlass, gemeinsam zu einem Sommerfest einzuladen. Am 10. August um 11 Uhr wird es eröffnet. Bis 17 Uhr können die Räume an der Friesenstraße 63 und 65 in Leer besichtigt werden.

Ulrike Nowack, Leiterin der „Die Eule“ und Harald Spreda, Leiter der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, organisieren das Fest. Beide Einrichtungen feiern damit ihre Jubiläen: Die „Eule“ besteht seit 20 Jahren, die Fachstelle gibt es seit 45 Jahren. Alle Interessierten sind eingeladen, sich über die Arbeit in den Einrichtungen zu informieren und gemeinsam mit allen Mitarbeitenden auf dem Gelände ins Gespräch zu kommen. Für Kinder gibt es ein buntes Programm. Zu Planungszwecken wird eine Anmeldung erbeten unter eule@twleer.de.

Mittlerweile sind in der „Eule“ 33 Mitarbeitende  beschäftigt. Die Sozialpädagogische Beratung/Familienhilfe und Erziehungsbeistandschaften finden in erster Linie in den Wohnungen der Familien statt. Die Hilfen sind auf längere Zeit angelegt. „Unter der Prämisse ,Hilfe zur Selbsthilfe’ sollen Familien darin gestärkt werden, Alltagsprobleme und auch Krisen eigenständig zu meistern“, sagt Ulrike Nowack.

Im Rahmen der schulischen Integrationshilfe werden Kinder an unterschiedlichen Schulen im Unterricht und / oder auch in den Pausen begleitet. Nach Schulschluss sind Mitarbeitende der Sozialen Gruppenarbeit entweder an der Schule oder im Gebäude der „Eule“ für die Schülerinnen und Schüler da. Sie kümmern sich um ein gemeinsames Mittagessen, die Anfertigung der Hausaufgaben und die Gestaltung der Freizeit. Übergeordnetes Ziel ist die Förderung der Sozialkompetenz und der Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen, aber auch die Entlastung und Beratung der Eltern. Zu den Arbeitsbereichen der „Eule gehören auch eine Mutter-Kind-Einrichtung und eine Großtagespflegestelle.

„Die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention verbindet Tradition und Beständigkeit mit Entwicklung und Anpassung an neue Bedürfnisse und Anforderungen“, sagt Harald Spreda. Zu den Traditionen gehören die enge Verbindung mit der Suchtselbsthilfe sowie eine enge Kooperation mit den Partnern im Netzwerk der professionellen Suchtkrankenhilfe. Zu den Entwicklungen gehört der Ausbau der ambulanten Suchttherapie auf mittlerweile drei Therapiegruppen mit 36 Therapieplätzen.

Es sind aber auch neue Arbeitsschwerpunkte hinzugekommen: Zuletzt wurde 2017 die Mediensuchtberatung eingeführt und das Angebot einer Mediensprechstunde montags von 15 bis 17 Uhr etabliert. Ebenso setzte die Fachstelle in den vergangenen zwei Jahren den Schwerpunkt „Alkohol in der Schwangerschaft“ mit einem Präventionsprojekt zur Fetalen-Alkohol-Spektrumsstörung. Intensiviert worden ist seit 2012 die Thematik „Sucht im Alter“. Angeboten wird eine spezielle Gruppe für ältere Menschen mit Suchterkrankung. Auch das Arbeitsfeld der betrieblichen Suchtprävention habe in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, erklärte Harald Spreda.

Beim Grundschulkirchentag gab es viel zu entdecken

Munter ging es beim Grundschulkirchentag zu – wie hier in der Martin-Luther-Kirche –, an dem die Cirksenaschule, die Früchteburgschule und die Grundschule Am Wall beteiligt waren. Foto: Dübbel

Abwechslungsreiches Programm für Dritt- und Viertklässler in drei Emder Gotteshäusern

Viele muntere Kinderstimmen waren an zwei Vormittagen in drei Emder Kirchen zu hören: In der evangelisch-lutherischen Martin-Luther-Kirche, der katholischen Kirche St. Michael und in der evanglisch-reformierten Neuen Kirche kamen Mädchen und Jungen erstmals zu einem Grundschulkirchentag zusammen. Wassergeschichten aus der Bibel standen im Mittelpunkt.

Pastorin Ina Schulz, Beauftragte für Kirche und Schule im Sprengel Ostfriesland-Ems, und Kirchenkreisjugenddiakon Olaf Wittmer-Kruse hatten die Veranstaltung organisiert. Gemeinsam mit Teams aus den jeweiligen Kirchen sorgten sie für ein abwechslungsreiches Programm. Im Hören, Spielen, Singen und Basteln wurden die Besonderheiten der einzelnen Kirchen, aber auch ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdeckt.

Beteiligt waren die Cirksenaschule, die Früchteburgschule und die Grundschule Am Wall mit Dritt- und Viertklässlern. Insgesamt 13 Klassen nahmen teil. Nach der Begrüßung durch Ina Schulz und Olaf Wittmer-Kruse in der Martin-Luther-Kirche sangen alle fröhlich „Einfach spitze, dass du da bist“, wobei die Kinder auch klatschen, hüpfen und tanzen konnten. Dann teilten sich die Klassen auf und gingen von Kirche zu Kirche.

In der Martin-Luther-Kirche zum Beispiel stellten Pastor Christoph Jebens und die Kirchenvorstandsvorsitzende Hille Hunger die Geschichte des Gotteshauses vor und bezogen die Schüler mit ein. „Was seht ihr in dem bunten Rundbogenfenster?“, wurden die Kinder gefragt. „Einen Phönix!“, antwortete spontan und richtig ein Mädchen. „Woher kennst du den?“, fragte etwas erstaunt Pastor Jebens. „Von Harry Potter“, lautete die Antwort.

Auf lockere und anschauliche Weise erzählten Hille Hunger und Christoph Jebens die biblische Geschichte von der Sturmstillung. Die Kinder hörten, wie Jesus den Jüngern die Angst nahm, als sie mit ihrem Boot auf dem See Genezareth unterwegs waren. Anschließend durften die Schüler Papier-Schiffchen falten.

Alle Mädchen und Jungen hatten ein Heft mit farbigen Abbildungen, Liedtexten, Informationen und Fragen erhalten. In jeder Kirche gab es für die kleinen Entdeckerinnen und Entdecker einen Stempel ins Heft. Zum gemeinsamen Abschluss des Grundschulkirchentages fanden sich die Kinder an beiden Tagen in der Kirche St. Michael ein.

Ein Kreisfrauentreffen als Sing-Workshop mit Bea Nyga

Musikerin und Sängern kommt am 28. September in die Neue Kirche / Auch Männer sind willkommen

Zu einem Kreisfrauentreffen „mal ganz anders“ lädt für den 28. September Evelin Hantke-Berning, Beauftragte für die Frauenarbeit des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer, ein. Es findet ab 17 Uhr in Form eines Sing-Workshops statt, an dem auch Männer teilnehmen können. Bea Nyga, Musikerin und Sängerin aus Köln,  kommt dazu nach Emden in die Neue Kirche an der Brückstraße 103.

„Lieder rund um die Welt – alte und neue musikalische Schätze des Weltgebetstages“ sind für die vierstündige Veranstaltung vorgesehen. Angesprochen seien alle, „die sich mit einer homöopathischen Dosis des Stimmungsaufhellers Musik nicht zufrieden geben“, heißt es in der Ankündigung. Vom Flügel aus dirigiert und moderiert Bea Nyga mit spritzigen und unterhaltsamen Tönen, die Frauen und Männer in ihren Bann ziehen. In einer Pause wird ein Abendimbiss gereicht.

Evelin Hantke-Berning hat die Musikerin vor einem Jahr in Lingen erlebt und möchte ihre Begeisterung für Bea Nyga mit der Veranstaltung in Emden weitergeben. Mitstreiterinnen fand sie in den reformierten Frauen, vertreten durch Pastorin Etta Züchner, den katholischen Frauen, vertreten durch Renate Schirrmann (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, kfd) und einigen Sponsoren. Dadurch ist auch der moderate Eintrittspreis von 10 Euro zustande gekommen.

Anmeldungen per E-Mail – vorzugsweise in Gruppen – sind bis zum 9. September unter hantke-b@t-online.de möglich. Der Eintrittspreis sollte auf folgenden Konto überwiesen werden: Sparkasse Emden, IBAN: DE12 2845 0000 0000 0137 71, Verwendungszweck: 151083-ERST-1100-13610. Die Karten liegen dann an der Abendkasse.

Im Vorverkauf werden in Emden Karten in der Thalia-Buchhandlung (Zwischen beiden Sielen 5) und in der Bücherstube am Rathaus (Brückstraße 12) angeboten.