40 Jahre Erfahrung in psychologischer Beratung

Diakonieverband und Beratungsstelle feiern Jubiläum / Festveranstaltung am 26. April

Ihr 40-jähriges Bestehen feiern die Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen Leer und deren Träger, der Evangelische Diakonieverband in Ostfriesland. Im Mittelpunkt des Jubiläums steht das Thema „Paare“. Am 26. April ist eine Festveranstaltung mit Gottesdienst, Vortrag und Empfang. Sie beginnt um 17 Uhr in der Großen Kirche am Reformierten Kirchgang in Leer.

Die Predigt zum Thema wird im Gottesdienst Arend des Vries, geistlicher Vizepräsident der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, halten. Anschließend spricht Sabine Hufendiek, Dozentin im Evangelischen Zentralinstitut Berlin (EZI), zum Thema „Liebe – Krise – Partnerschaft“. Im Anschluss ist Zeit für Austausch und Gespräche.

Zum Jubiläumsprogramm gehört auch ein Vortrag am 25. April. Dazu hat Dr. Ute Schulewski als Leiterin der Beratungsstelle Fachkräfte aus dem psychosozialen, medizinischen und pädagogischen Bereich eingeladen. Im Maritimen Kompetenzzentrum (Mariko) in Leer wird Karl Heinz Pleyer zum Thema „Co-traumatische Prozesse zwischen Eltern und Kindern“ sprechen. Er ist Diplom-Psychologe und hat zum Thema veröffentlicht. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Gesundheitsregion Niedersachsen im Landkreis Leer statt.

Bereits am 16. und 17. April wurde im Kino-Center Leer innerhalb der „Filmrolle“ der Volkshochschule Leer der Film „Die Nacht der Nächte“ gezeigt. Darin kommen vier Paare aus Indien, Japan, den USA und Deutschland zu Wort, die mehr als 50 Jahre zusammenleben.

Lions-Club Leer-Evenburg spendet 2750 Euro für Leeraner Tafel

Das Bild zeigt (von links) Hiltrud Richmond, Inge Stellermann-Hahnekamp, Andreas Poppen, Andreas Bartels und Dr. Christine Hühns bei der Spendenübergabe. Foto: Kirchenkreis

Einen Scheck über 2750 Euro überreichten die Damen des Lions-Club Leer-Evenburg Vertretern der Leeraner Tafel. Die Spendensumme war als Erlös der Veranstaltungen des Theater Laboratoriums Oldenburg zusammengekommen.

Der Lions-Club Leer-Evenburg und die Stadtbibliothek Leer hatten zu drei Vorstellungen über Astrid Lindgren eingeladen. Auch beim elften Gastspiel des Oldenburger Ensembles in Leer waren die Karten schnell ausverkauft.

Der Lions-Club Leer-Evenburg stellte in Aussicht, dass auch in den beiden kommenden Jahren der Überschuss aus den Vorstellungen der Leeraner Tafel zugute kommen soll. Für die Leeraner Tafel sagte Andreas Poppen als deren Mitarbeiter in leitender Funktion herzlich Dank für die Spende. Auch Pastor Andreas Bartels würdigte die tolle Unterstützung des Lions-Clubs. Er ist Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss des Evangelischen Diakonieverbandes in Ostfriesland, der Träger der Tafel ist.

Lions-Frauen beeindruckt von der Arbeit der „Eule“

Service-Club spendete 2000 Euro für die Soziale Gruppe der diakonischen Einrichtung

Frauen des Lions-Club Leer Evenburg besuchten anlässlich der Spendenübergabe in Höhe von 2000 Euro die diakonische Einrichtung „Die Eule“. Deren Leiterin Ulrike Nowack (von links), die Mitarbeiter Yrla Kanschat und Jonathan Martens sowie der stellvertretende Leiter Andreas Meyer bedankten sich bei Präsidentin Dr. Christine Hühns, Gerda Hoffmann-Reinhard, Heike Bereck und Okka Nüßmann. Foto: Dübbel

Ein intensives Gespräch ergab sich kürzlich, als Frauen des Lions-Club Leer Evenburg „Die Eule“ in der Friesenstraße in Leer besuchten. Träger der Einrichtung für Kinder- und Jugendhilfe ist der Evangelische Diakonieverband in Ostfriesland. Anlass für das Treffen war eine Spende des Frauen-Service-Clubs in Höhe von 2000 Euro.

Ulrike Nowack, Leiterin der „Eule“, und deren Stellvertreter Andreas Meyer bedankten sich herzlich für die Förderung ihrer Arbeit. Das Geld soll der Sozialen Gruppe der Einrichtung zugute kommen. Dort werden bis zu zwölf Schulkinder montags bis freitags von 11 Uhr bis 16.30 Uhr betreut. Nach einem gemeinsamen Mittagessen werden Hausaufgaben gemacht. Anschließend werden den Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten geboten, ihre Freizeit zu gestalten. Dazu gehören auch kleine Ausflüge mit dem Rad etwa zur Stadtbibliothek.

„Freizeitaktivitäten sind wichtig, um Anregungen zu bekommen und um Stress abzubauen“, erläuterte Andreas Meyer. In diesen Bereich solle auch das Geld aus der Spende investiert werden. Finanziert werde die Arbeit der Einrichtung als Jugendhilfemaßnahme über das Jugendamt. Aber Spenden seien hilfreich, um die Freizeit der Schüler attraktiv gestalten zu können. So würde man beispielsweise gerne Skateboards anschaffen. Wichtig seien auch handwerkliche Tätigkeiten und die dafür notwendigen Geräte und Werkzeuge. Was dabei entstehe, bringe den Schülern ein Erfolgserlebnis und sei eine Alternative zum Handy. Als Beispiele zeigten die „Eule“-Mitarbeiter kreativ gestaltete Uhren aus Holz.

Insgesamt seien mehr als 30 Mitarbeitende in der Einrichtung beschäftigt, sagte Ulrike Nowack. Zu den Arbeitsbereichen gehörten neben der Sozialen Gruppe beispielsweise auch eine Mutter-Kind-Einrichtung, eine Großtagespflegestelle und Maßnahmen im Bereich der Familienhilfe. Die Präsidentin des Lions-Clubs, Dr. Christine Hühns, und ihre Mitstreiterinnen zeigten sich sehr beeindruckt von dem Gehörten. Sie hatten auch vorher schon für die Arbeit der „Eule“ gespendet. Das Geld komme jeweils in Aktionen wie dem Glühweinverkauf beim Weihnachtsmarkt oder dem Kuchenbacken für das Frühlingsfest vor der Evenburg zusammen, sagten sie. Gebacken hatten auch Jugendliche und deren Betreuer für den Besuch der Lions-Frauen.