Am Rande des Dollart: hier liegt unser Kirchenkreis - Foto: Kaminski

Kirche als Wegbegleiter - wie hier auf Borkum - Foto: Kaminski

Die Ahrendorgel in Leer - Foto: Oppermann

Kirche am Deich - Foto: Kaminski

Indienreise 2014

10.04. - Zum Schluss ein touristisches Highlight: Taj Mahal

Gruppenbild mit Taj Mahal

Um sechs Uhr morgens geht der Zug Richtung Agra. Nach zwei Stunden sind wir da. Nach weiteren zwei Stunden entsteht das obligatorische Taj-Mahal-Gruppenfoto. Wir schlendern über das Gelände, besuchen die Grabkammer und erholen uns - ganz schon in Vorbereitung auf die Rückreise nach Deutschland - bei Pizza, Cola und Smoothies … Danach das Red Fort und Sonnenuntergang am Yamuna-Fluss mit Blick auf das … Taj Mahal.
Morgen ist noch Zeit zum Shopping. Nach dem Abschiedsessen mit unseren indischen Freunden vom TTC Fudi geht’s zum Indira Gandhi International Airport und über Frankfurt und Bremen zurück nach Emden.
Sicherlich melden wir uns bald mit ausführlichen Reiseberichten. Sie berichten von einer fremden Kultur, Menschen, die zu Freunden wurden und vielen Erkenntnissen über Partnerschaft, Gerechtigkeit und zukunftsfähige Entwicklung.

09.04. - Auf nach Delhi!

Kurz vor dem Abflug nach Delhi.

„Das HRDC ist wie unser indisches Zuhause geworden.“ So gibt Schulleiter Ulrich Wiegers die Stimmung der deutschen Gruppe wieder und lädt zur Fortsetzung der Partnerschaft Lehrer und Schüler nach Emden ein. „Ihr gehört zu uns wie Familienmitglieder“, antwortet Bischof Hemrom, der Direktor des HRDC. Nach diesem herzlichen Abschied machen sich 25 Adivasis und Deutsche auf zum Birsa-Munda-Flughafen von Ranchi, um gemeinsam in Delhi indische Kultur zu erleben. Für die jungen Schüler des TTC Fudi ist es die erste Flugreise ihres Lebens; die meisten waren auch noch nie in Indiens Hauptstadt.
Vor dem touristischen Abschluss stand gestern noch die intensive Reflexion der gemeinsamen Aktivitäten der letzten zwei Wochen auf dem Programm. Danach schauten sich alle den Umzug zum Geburtstag des Hindugottes Rama mit seinem Boten, dem Affengott Hanuman, an.
Morgen um sechs Uhr geht unser Zug nach Agra zum Taj Mahal. Bis dahin sagen wir Tschüss und Yessuh sahai!

08.04. - Letzter Tag in Ranchi

Abendstimmung auf unserer Reise

Nach fast zwei Wochen voller Eindrücke ist heute unser letzter Tag in Ranchi bevor wir morgen zurück nach Delhi fliegen. Die letzten Wochen sind wie im Flug vergangen, denn jeder Tag brachte viele verschiedene Erfahrungen und Eindrücke. Nach einem kurzen Besuch in Rourkela, einer Industiriestadt, und dem Besuch des Hanumantempels, fuhren wir weiter nach Amgoan, einem kleinen Dorf im Dschungel.
Dort waren wir mit indischen Jugendlichen und Jugendlichen des "Weltwärtsprogramms" zwei Tage unter einfachsten Bedingungen untergebracht. Wir halfen, das baufällige Dschungelkrankenhaus, das einzige in weitem Umkreis, zu sanieren.
Nach den vielen Erlebnissen der letzten Wochen und der langen Fahrt zurück nach Ranchi reflektieren wir heute in Arbeitsgruppen noch einmal unsere Erfahrungen. Danach geht es ab zum Hanuman- Fest. Davon morgen mehr.

06.04. - Lac, Lohajimi und Dorfentwicklung

Expertengruppe besucht mehrere Dorfentwicklungsprojekte

Eine Laus verbindet indische Adivasi-Dörfer mit der Hightech-Industrie in Europa und der ganzen Welt.
Heute soll von den Aktivitäten der Expertengruppe die Rede sein, die die Schülerreise begleitet. Sie besucht mehrere Dorfentwicklungsprojekte, bei denen diese kleine Laus eine große Rolle spielt: Aus ihrem Sekret entsteht auf verschiedenen Wirtspflanzen der Grundstoff für Schellack. Dieser Stoff wird für Kosmetik und Medikamente sowie in der Lebensmittelindustrie verwendet. Arme Dorfgemeinschaften in Indien können davon profitieren, wenn es gelingt, Anbau und Vermarktung aufzubauen. Dafür braucht es vor allem Bildung. Das Sozialinstitut der Gossner Kirche, das HRDC, in dem wir zu Gast sind, bietet Kurse dafür an und arbeitet mit anderen Initiativen zusammen.
In den letzten Tagen gab es viele Fachgespräche zu Laus und Lac und Dorfentwicklung.

03.04. - Eine lange Fahrt nach Rourkela

Kinder- und Jugendprojekt

Dieser Tag verläuft typisch indisch: Alles entwickelt sich anders als gedacht. Um acht Uhr statt um sechs starten wir mit fünf Jeeps statt mit einem Bus in die Stahlstadt Rourkela. Es geht durch Dschungel und Gebirge. Statt der Besichtigung des Stahlwerkes verbringen wir viele Stunden in einem Kinder- und Jugendprojekt. Es bleibt kaum Zeit zum einchecken im Hotel, denn wir sind ganz spontan zu einem Jugendmeeting eingeladen. Morgen steht der Besuch des Hanuman Vatika auf dem Plan, eines Hindu-Tempels mit Adivasi-Bezug. Danach geht es weiter in das Dschungel-Krankenhaus nach Amgaon. Dort findet ein „Youth-workshop“ mit 50 Jugendlichen aus Indien und Deutschland statt. Weil es in Amgaon kein Internet gibt, melden wir uns erst am Dienstag wieder. Bis dahin: Yessuh sahai!

03.04. - Kindergarten und Sarhul

Ein Frühlingsfest der Adivasi. Foto: Schaper

Mit dem Besuch des Gossner Reformkindergartens beginnt ein ereignisreicher Tag. Die Kinder singen ein Lied und probieren die mitgebrachten Geschenke aus. Dann geht es weiter in eine Grundschule und danach zur Ranchi University. Dort wird schon „Sarhul“ gefeiert: Ein Frühlingsfest der Adivasi, das bis spät in die Nacht dauert. Die Leute tanzen, singen und färben sich die Gesichter bunt.

01.04. - Tag in Fudi

Höhepunkt des Tages war das gemeinsame „Gardening“ Foto: Schaper

Herzliche Begrüßung durch Direktor Nanendra Gagrai. Die Kollegin Ruth Frerichs und Kollege Kurt Hannappel halten Unterricht in zwei Klassen mit den deutschen und indischen Schülern. Schuleiter Ulrich Wiegers unterrichtet eine Klasse Mechaniker in CNC-Technik, um das mitgebrachte Gastgeschenk, ein Laptop mit CNC-Simulations-Programm einzuführen. Das TTC Fudi bereitet sich auf den Einsatz moderner CNC-Technik vor, um für die Zukunft gerüstet zu sein.
Höhepunkt des Tages war das gemeinsame „Gardening“: Alle deutschen Schüler und Schülerinnen pflanzen eine Rose, alle zusammen, Inder und Deutsche, setzen ein Blumenbeet.

01.04. - Gottesdienst in Fudi

Fudi - Begrüßung im Gottesdienst. Foto: Schaper

Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Gottesdienste. Morgens um 6:30 Uhr in der Christuskirche zu Ranchi mit über 1000 Besuchern. Danach um 11:00 Uhr in Fudi. Wir werden traditionell mit Blumen und Wasser begrüßt.

01.04. - gemeinsamer Unterricht

Gemeinsames Lernen im TTC. Foto: Schaper

Am Montag gibt es den ersten gemeinsamen Unterricht im Technical Training Centre.

30.03. - Sicher gelandet - herzlich begrüsst

Die Gruppe uns ihre Gastgeber. Foto: privat

Nach 1 ½ Tagen in Delhi fliegen wir mit Air India noch einmal 1 ¾ Std. weiter nach Ranchi im Bundesstaat Jharkhand. Dort werden wir von unseren Partnern aus Fudi sehr herzlich direkt am Flughafen in Empfang genommen. Jeder bekommt einen Blumenstrauß und ein überschwängliches Händeschütteln mit dem landestypischen Gruß „Jessu Sahay“. Auch das örtliche Fernsehen interviewt uns, um einen Bericht in den Abendnachrichten zu senden.
 

 

Drei Wochen in Indien

Zehn Schüler und zwei Lehrkräfte der Berufsbildenden Schulen Emden sind im Moment bei ihrer Partnerschule der indischen Gossner Kirche in Fudi. Während der dreiwöchigen Studienfahrt nehmen sie auch an einem „Youth-Work-Camp“ in einem Dschungel-Krankenhaus teil. Sie werden von einer vierköpfigen Expertengruppe begleitet, die Dorfentwicklungsprojekte besucht. Die Reisegruppe besteht aus zehn Schülerinnen und Schülern der Emder Berufsschulen unter der Leitung von Kurt Hannappel (BBS 2) und Ruth Frerichs (BBS 1). Dazu kommt eine Expertengruppe unter der Leitung von Berufsschulpastor Michael Schaper, der auch die Gesamtorganisation koordiniert.